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Bußgeldkatalog Fahrrad – Alle wichtigen Infos auf einen Blick

Verkehrsregeln gelten auch fürs Fahrrad

Neben vielen gewissenhaften Fahrradfahrern gibt es auch immer einige, die denken, für sie gelten keine Regeln. Viele Radfahrer sind aber bei einigen Verkehrsregeln auch einfach nur unsicher. Dieser Ratgeber klärt über die verschiedenen Vorschriften für Radfahrer auf und weist auf die Bussgelder hin, die bei Missachtung der Regeln durch die Polizei eingefordert werden.

Bußgeldrechner: Fahrrad

Die Straßenverkehrsordnung bezieht das Fahrrad mit ein

Bußgeldkatalog Fahrrad: Eine Strafe wird auch für Fahrradfahrer fällig, wenn Sie gegen das Gesetz verstoßen.
Bußgeldkatalog Fahrrad: Eine Strafe wird auch für Fahrradfahrer fällig, wenn Sie gegen das Gesetz verstoßen.
Auch für einen Fahrradfahrer gelten die Vorschriften, die in der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgelegt worden sind. Viele Radfahrer haben jedoch häufig noch nichts vom Bußgeldkatalog fürs Fahrrad gehört.

Das bestätigt auch das Verhalten einiger rücksichtsloser Radler im öffentlichen Verkehr. Dort wird sich mit viel Promille auf das Fahrrad gesetzt, es befindet sich jenseits der hellen Tageszeit keine Beleuchtung am Rad, das Handy ist während der Fahrt am Ohr oder eine rote Ampel spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Für Vergehen dieser Art fordert der Bußgeldkatalog für Radfahrer Bußgelder und teilweise auch Punkte. Kommt es dabei auch noch zu einem Unfall, ist der volle Versicherungsschutz nicht gewährt.

Dieser Ratgeber klärt, welche Konsequenzen drohen, wenn bei Führerscheinbesitz schwere Strafen aus dem Bußgeldkatalog für Fahrräder Anwendung finden. Außerdem werden die einzelnen Kategorien des Katalogs wie folgt behandelt:

Das Bußgeld beim Fahrrad: Höhe und Wirkung

Wer eine Ordnungswidrigkeit mit dem Fahrrad begeht, dessen Bußgeld fällt oft nicht ganz so hoch aus, wie es bei einem Autofahrer der Fall wäre. So werden für viele Vergehen Strafgelder von 5 bis 35 Euro gefordert. Der Bußgeldkatalog für das Fahrrad besteht bei einigen Vergehen aber auch auf deutlich höhere Strafen. Wird eine rote Ampel überfahren oder ein nicht verkehrssicheres Fahrrad benutzt, ist das zum Beispiel der Fall.

Aufgepasst: Bei einem Betrunkenen auf einem Fahrrad reicht ein Bußgeld als Strafe nicht mehr aus. Denn hierbei handelt es sich nicht mehr um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat. Ist der Promillewert hoch genug, drohen nicht nur Führerscheinentzug und Fahrverbot, sondern auch der Zwang zur Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU).

Der Fahrrad-Bußgeldkatalog und die Auswirkung auf den Führerschein

Bußgelder: Wer ein Fahrrad besitzt, muss sich wie Autofahrer an die Verkehrsgesetze halten. Der Fahrradtyp spielt dabei keine Rolle.
Bußgelder: Wer ein Fahrrad besitzt, muss sich wie Autofahrer an die Verkehrsgesetze halten. Der Fahrradtyp spielt dabei keine Rolle.
Neben Bußgeldern, die bezahlt werden müssen, ziehen Fahrrad-bezogene Ordnungswidrigkeiten für Führerscheinbesitzer im schlimmsten Fall weitere Konsequenzen nach sich. Dabei wissen es viele gar nicht: Auch auf dem Fahrrad können sich Punkte in Flensburg verdient werden.

Durch die Strafanhebungen in den letzten Jahren kommt auch der Bußgeldkatalog für das Fahrrad mit immer mehr Strafen im 60-Euro-Bereich daher.

Und genau ab dieser Bußgeld-Grenze kommen die Punkte zum Strafmaß dazu. So ziehen vor allem folgende Tatbestände härtere Strafen nach sich:

  • Überfahren einer roten Ampel: Auch mit dem Rad ist es keine gute Idee, eine über eine rote Ampel zu fahren. Ist die Lichtanlage während des Vergehens schon länger als eine Sekunde rot, droht 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt.
  • Behinderung am Fußgängerüberweg/Zebrastreifen: Wer durch rücksichtsloses Fahren Fußgänger am Überqueren der Fahrbahn hindert, darf auch hier mit einem Punkt rechnen.
  • Überquerung eines geschlossenen Bahnübergangs: Hier wird es richtig teuer. Wer sich dieses Vergehens schuldig macht, darf nach dem Bußgeldkatalog für das Fahrrad 350 Euro bezahlen.
Die Gefahr für Fahranfänger: In der Probezeit sollten Fahranfänger auch auf dem Rad äußerst vorsichtig fahren. Jeder Verstoß, der mit mindestens einem Punkt bestraft wird, gilt gleichzeitig als A-Verstoß. Daraufhin folgt die Pflicht zur Absolvierung eines Aufbauseminars. Wird dieses nicht erfolgreich bestanden, wird der Führerschein entzogen.

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