Welche Energieeffizienzklasse ist die beste?

Die Energieeffizienzklasse hängt vom jeweiligem Produkt ab.

Eine Energieeffizienzklasse gilt immer

Aufschlussreiche Energieeffizienzklasse: Haus und Wohnung können damit ausgestattet sein.

Aufschlussreiche Energieeffizienzklasse: Haus und Wohnung können damit ausgestattet sein.

Egal ob Lockenwickler, Kühlschrank oder neu gebautes und eingerichtetes Haus: Eine Energieeffizienzklasse gibt dem Verbraucher in der Regel wertvolle Informationen an die Hand, die seine Kaufentscheidung beeinflussen können. Doch wie genau sehen die aktuellen Energieeffizienzklassen aus?

Der vorliegende Ratgeber geht dieser Frage auf den Grund und bespricht, wieso sich die einzelnen Klassen über die Jahre verändert haben und wieso beispielsweise die Energieeffizienzklasse für einen Kühlschrank von der einer Waschmaschine unterscheidet. Es wird also auch beleuchtet, inwiefern unterschiedliche Produktgruppen die gültigen Klassen beeinflussen.

Die Bedeutung hinter der Energieeffizienzklasse

Die Einführung der Ökodesign-Richtlinie durch die Europäische Union (EU) hat dazu geführt, dass Hersteller strenge Auflagen in Bezug auf den Verbrauch von Energie erfüllen müssen. So wurden auch die einzelnen Klassen zur Energieeffizienz eingeführt. Diese erstrecken sich aktuell über ein breites Spektrum. Es gibt:

  • Energieeffizienzklasse A+++
  • Energieeffizienzklasse A++
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Energieeffizienzklasse B
  • Energieeffizienzklasse C
  • Energieeffizienzklasse D
  • Energieeffizienzklasse E
  • Energieeffizienzklasse F
  • Energieeffizienzklasse G

Dieses Spektrum an Energieklassen kann im Ganzen nicht auf jedes Produkt angewendet werden, das Strom oder eine andere Form von Energie verbraucht. Im Einzelnen kommt jedoch jede genannte Energieeffizienzklasse vor, wobei Klasse A beziehungsweise A+++ die beste und G die schlechteste darstellt.

Zu Beginn konnte nur die Energieeffizienzklasse A, B, C, D, E, F oder G verliehen werden. Durch technischen Fortschritt gelang es einigen Geräten jedoch, weitaus umweltfreundlicher zu arbeiten, als es die damalig beste Kategorie vorgab. So kam es, dass Einstufungen über Energieeffizienzklasse A entstanden.
Mithilfe der Energieeffizienzklasse können Sie berechnen, wie viel im Jahr an Energie verbraucht wird.

Mithilfe der Energieeffizienzklasse können Sie berechnen, wie viel im Jahr an Energie verbraucht wird.

Beim Verbraucher schaffte das erweiterte Spektrum an Kategorien eher Verwirrung als Klarheit.

So wurden auch in Deutschland die Stimmen nach einer Reform des Systems laut, deren Umsetzung mittlerweile auch im Gange ist.

So soll es schrittweise zu einer Rückführung zur alten A-G-Einstufung kommen. Vorerst sind Energieklasse A+, A++ und A+++ aber teilweise noch im Einsatz.

Unterschiedliche Produktklassen

Wie bereits erwähnt, besitzen die einzelnen Energieeffizienzklassen je nach Produkt unterschiedliche Charakteristika. So lässt sich die Energieeffizienzklasse A beim Auto nicht mit der eines Wäschetrockners vergleichen. Dazu kommt, dass einige Einstufungen bei bestimmten Produkten komplett entfallen sind, da sie aus Umweltschutzgründen nicht mehr zugelassen sind.

So kommt es durch höhere technische Anforderungen über die Zeit dazu, dass ein Produkt auf die eine oder andere Energieeffizienzklasse verzichten muss. So sind beim Backofen die Klasse C und D bereits als nicht mehr zulässig kategorisiert worden. B und die Hälfte von Energieeffizienzklasse A sollen 2019 ebenfalls ausgeschlossen werden. Es bleibt abzusehen, ob die Novellierung der Einstufung auf Dauer für ein einheitlicheres Klassenbild sorgt.
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