EU-Energieverbrauchskennzeichnung: So funktioniert sie!

Energieverbrauchskennzeichnung sind innerhlab der EU pflicht.

Produkte sollen Energie immer effizienter nutzen

Energieverbrauchskennzeichnung ist in der EU Pflicht.

Energieverbrauchskennzeichnung ist in der EU Pflicht.

Die Gemeinschaft der Europäischen Union (EU) tut einiges dafür, um den Umweltschutz in Europa zu fördern. So wurde im Jahr 2009 die sogenannte Ökodesign-Richtlinie (auch bekannt als 2009/125/EG) verabschiedet. Diese legt die umweltfreundliche Gestaltung von energieverbrauchsrelevanten Produkten fest, wodurch auch die heute gültige Energieeffizienzkennzeichnung entstanden ist.

Diese wird im vorliegenden Ratgeber etwas genauer beleuchtet. Hier erfahren Sie folglich, wie sich die aktuelle Energieverbrauchskennzeichnung in den einzelnen Klassen widerspiegelt. Darüber hinaus wird besprochen, warum sich die Energieverbrauchskennzeichnung von Leuchten und anderen Geräten über die Zeit verändert.

Die Klassen der Energiekennzeichnung

Wer heutzutage Produkte erwerben möchte, die elektrischen Strom für ihren Betrieb benötigen, kommt nicht umhin, mit den gültigen Energieeffizienzklassen der Energieverbrauchskennzeichnung in Berührung zu kommen.

Zu Beginn gab es sieben Klassen, von A bis G. Durch technischen Fortschritt wurde die A-Klasse jedoch bei einigen Geräten erweitert. Klassen wie A+ bishin zu A+++ tauchten dadurch vermehrt auf. Das Label der Energieverbrauchskennzeichnung ist zwar europaweit einheitlich, sorgte durch Anpassungen dieser Art aber teilweise zu Verwirrungen bei dem Verbaucher.
Energieverbrauchskennzeichnung: Lampen und Leuchten sind im Geschäft genau gekennzeichnet.

Energieverbrauchskennzeichnung: Lampen und Leuchten sind im Geschäft genau gekennzeichnet.

Um auch in Zukunft Verbesserungen beim Verbrauch von Energie auszeichnen zu können und die Verwirrungen beim Verbraucher zu mindern, musste es bei der Einstufung zu einer Veränderung kommen.

So setzte sich unter anderem Deutschland erfolgreich für eine Novellierung der EU-Energielabel-Verordnung ein. Folglich verbreitet sich bei den energieeffizientesten Geräten wieder schrittweise die klassische Klasseneinstufung von A bis G.

Diese für Privatpersonen verständlichere Energieverbrauchskennzeichnung soll mitunter dafür sorgen, dass besonders effiziente Produkte höchstens mit Klasse B ausgezeichnet werden können. Ab 2019 soll darüber hinaus eine Produktdatenbank eingeführt werden, in der Verbraucher Geräte danach ordnen können, wie effektiv sie Energie verbrauchen bzw. sparen.

Energieverbrauchskennzeichnung beim Pkw

Die verschiedensten Geräte sind von der Energieverbrauchskennzeichnung betroffen. Ob Kühlschrank, Fernseher, Geschirrspüler oder Trockner: Schon vor dem Kauf werden Verbraucher detailliert darüber informiert, welches Ausmaß an Energie für ein Produkt benötigt wird. Und selbst vor Fahrzeugen machen die Folgen der Ökodesign-Richtlinie nicht halt. So ist die Energieverbrauchskennzeichnung bei modernen Pkw ebenfalls Pflicht. Dabei ist zu beachten:

  • Die Kennzeichnung gibt eine genaue Auskunft über die CO2-Effizienz des Fahrzeuges und ermöglicht den Vergleich zu anderen Kfz.
  • Dazu werden Details zur Jahressteuer sowie zu den durchschnittlichen Kosten in puncto Kraftstoff und Strom genannt.

Die Energieverbrauchskennzeichnung gipfelt beim Pkw aktuell bei A+. Erst wenn mindestens fünf Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge den gesetzlich festgelegten Vorgaben der nächsthöheren Klasse gerecht werden, wird diese offiziell eingeführt.

Verbraucher, die besonderen Wert auf Umweltschutz legen, sollten also auch beim Pkw-Kauf der Energieverbrauchskennzeichnung Beachtung schenken. Im Internet können zudem Portale genutzt werden, welche detaillierte Vergleiche zwischen Fahrzeugen ermöglichen.
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