Wunschkennzeichen: Welche Kosten fallen fürs individuelle Nummernschild an?

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Auch das Wunschkennzeichen hat seinen Preis

Was ein Wunschkennzeichen kosten darf, ergibt sich aus der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Was ein Wunschkennzeichen kosten darf, ergibt sich aus der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Wer nicht möchte, dass irgendein Nummernschild sein geliebtes Kfz ziert, kann sich bei der Zulassungsstelle für ein individuelles Wunschkennzeichen entscheiden. Dadurch hat der Fahrzeugbesitzer die Möglichkeit, die Zusammenstellung von Buchstaben und Zahlen seinen Wünschen anzupassen. Allerdings verursacht das Wunschkennzeichen auch zusätzliche Kosten, die dann im Zuge der Kfz-Zulassung anfallen.

Doch was müssen Sie, wenn Sie ein Wunschkennzeichen reservieren, an Kosten einplanen? Unterscheiden sich die Ausgaben je nach Landkreis oder gelten im gesamten Bundesgebiet einheitliche Gebühren? Und was kostet eine komplette Kfz-Zulassung mit Wunschkennzeichen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der nachfolgende Ratgeber.

Wie viel kostet ein Wunschkennzeichen fürs Auto?

Beim Wunschnummernschild handelt es sich um ein Angebot der Zulassungsstellen, für welches die Behörde zusätzliche Gebühren erhebt. Autofahrer können also selbst entscheiden, ob Ihnen das Wunschkennzeichen diese weiteren Kosten auch wert ist.

Erst bei der Zulassung fallen die Kosten fürs Wunschkennzeichen an.

Erst bei der Zulassung fallen die Kosten fürs Wunschkennzeichen an.

Die fürs Wunschkennzeichen anfallende Gebühr ist in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) festgeschrieben, weshalb die Ausgaben dafür im gesamten Gebiet der Bundesrepublik identisch sind. So entstehen für die Zuteilung von einem Wunschkennzeichen Kosten in Höhe von 10,20 Euro. Dabei ist es grundsätzlich auch irrelevant, um welche Art von Kfz es sich handelt. Denn auch die Wunschkennzeichen für ein Motorrad kosten 10,20 Euro.

Möchten bereits vor der Zulassung des Fahrzeugs sicherstellen, dass niemand Ihnen Ihr gewünschtes Kennzeichen wegschnappt, können Sie dieses für eine bestimmte Zeit reservieren lassen. Die Länge des Zeitraums kann sich dabei je nach Landkreis unterscheiden. Für die Reservierung des Nummernschildes fällt eine Gebühr in Höhe von 2,60 Euro an, sodass sich der Preis für Wunschkennzeichen in diesem Fall auf insgesamt 10,80 Euro belaufen.

Sie wollen wissen, ob die gewünschte Kombination für das Nummernschild noch nicht vergeben ist? Über die Internetseiten der Zulassungsstellen können Sie Ihr Wunschkennzeichen kostenlos prüfen. Ist dieses noch frei, können Sie anschließend eine Reservierung vornehmen. Beachten Sie dabei, dass, wenn Sie ein Kfz-Wunschkennzeichen reservieren, Kosten anfallen. Allerdings werden diese erst bei der Zulassung des Fahrzeugs erhoben.

Auto anmelden mit Wunschkennzeichen: Welche Kosten fallen insgesamt an?

Was kostet ein Wunschkennzeichen? In Deutschland sind die Gebühren dafür einheitlich geregelt.

Was kostet ein Wunschkennzeichen? In Deutschland sind die Gebühren dafür einheitlich geregelt.

In der Regel ist es mit den Gebühren für das Wunschkennzeichen allerdings noch nicht getan, denn im Zulassungsverfahren entstehen noch weitere Ausgaben. So müssen Sie, neben den für das Wunschkennzeichen anfallenden Kosten in Höhe von 10,80 Euro, auch die Aufwendungen für die Anfertigung der Nummernschilder einplanen.

Wie teuer die Prägung der Kennzeichen ist, hängt dabei vom gewählten Anbieter ab. Meist befinden sich entsprechende Dienstleister in der Nähe der Zulassungsstellen, wo Sie diese direkt mitnehmen können. Alternativ dazu können Sie sich aber auch an einen Anbieter aus dem Internet wenden. Diese sind häufig günstiger, allerdings besteht die Möglichkeit, dass es durch den Versand per Post zu Verzögerungen kommt. Doch was kann die Herstellung der Schilder kosten? Für Ihr Wunschkennzeichen am Auto belaufen sich die Ausgaben im Durchschnitt auf 15 bis 20 Euro.

Nicht zuletzt müssen Sie auch die Gebühren für die Anmeldung bzw. Ummeldung des Fahrzeugs entrichten. Für dieses Verfahren sieht der Gesetzgeber keine einheitlichen Preisvorschriften vor. Daher können sich die Ausgaben dafür je nach zuständigem Landkreis unterscheiden. In der Regel sollten Sie aber im Durchschnitt von Gebühren zwischen 20 und 30 Euro ausgehen. Es zeigt sich also, dass die fürs Wunschkennzeichen anfallenden Kosten, in der Regel der kleinste Posten auf der Rechnung ist, die sich meist auf unter 100 Euro beläuft.

Übrigens! Wem der Gang zur Zulassungsstelle zu anstrengend oder zeitraubend ist, kann mit der An- bzw. Ummeldung auch ein Unternehmen beauftragen. Allerdings führt auch diese Dienstleistung zu weiteren Ausgaben.

FAQ: Beim Wunschkennzeichen anfallende Kosten

Was kostet es, ein Wunschkennzeichen fürs Auto reservieren zu lassen?
Für die Reservierung eines Wunschkennzeichens erhebt die Zulassungsstelle eine Gebühr in Höhe von 2,60 Euro.

Wie teuer ist ein Wunschkennzeichen?
Die Ausgaben für ein Wunschnummernschild setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Dazu zählen die Gebühr für die Reservierung in Höhe von 2,60 Euro, die Gebühr für die Zuteilung des Kennzeichens in Höhe von 10,20 Euro sowie die Kosten für die Herstellung der Nummernschilder.

Wann muss ich die Kosten für ein Wunschkennzeichen bezahlen?
Bei einem Wunschkennzeichen fallen die Kosten erst bei der Zulassung des Fahrzeugs an. Die dafür anfallenden Gebühren werden dann bei der Rechnung für das Zulassungsverfahren ergänzt.

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