Offroad-Unfall: Unterwegs auf Schlamm, Sand und im Gebirge

Was ist bei einem Offrad-Unfall zu beachten?

Risiko im Gelände: Wie Sie einen Unfall offroad verhindern

Bei einem Offroad-Unfall kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Bei einem Offroad-Unfall kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Viele Autofahrer träumen davon, ihr Auto abseits der befestigten Straßen an seine Grenzen zu bringen. Dabei besitzen die verschiedenen Gelände ihren eigenen Reiz – ob steile Bergstraßen, verwehte Sanddünen oder schlammige Pfade.

Doch gerade für Fahrer, welche nur den Stadtverkehr kennen, stellen solche Touren auch ein Risiko dar. Denn eine kleine Unachtsamkeit kann schnell zu einem schwerwiegenden Offroad-Unfall führen. Wann das Risiko besonders hoch ist und wie Sie dieses reduzieren, erfahren Sie im nachfolgenden Ratgeber.

Wann ereignet sich ein Unfall „offroad“?

Die englische Bezeichnung „offroad“ beschreibt eine Tätigkeit, welche abseits einer befestigten Straße stattfindet. Im deutschen Sprachgebrauch ist im Bezug auf das Autofahren von einer Geländefahrt die Rede. Dabei werden mit dem Kfz bewusst schwierige Gelände befahren, welche sowohl das Fahrzeug als auch den Fahrer fordern.

Sand oder Schlamm können zu einem Unfall mit einem Offroad-Fahrzeug führen.

Sand oder Schlamm können zu einem Unfall mit einem Offroad-Fahrzeug führen.

Um einen Offroad-Unfall zu vermeiden, sollten Sie vor der Geländefahrt prüfen, ob sich Ihr Fahrzeug für eine solche Unternehmung überhaupt eignet.

Denn nicht jedes Auto kann den Anforderungen auch gerecht werden. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Nutzung eines entsprechenden Geländewagens für ein solches Abenteuer in der Natur.

Zu den baulichen Besonderheiten eines Geländewagens – welche das Risiko von einem Offroad-Unfall verringern – zählen unter anderem:

  • robuste Bauweise
  • Allradantrieb
  • hohe Watttiefe (maximal durchfahrbare Gewässertiefe)
  • hoher Böschungswinkel (maximal anfahrbare Steigung)
  • hoher Kippwinkel (maximal fahrbare Schräglage)
Sind Sie selbst nicht im Besitz eines entsprechenden Fahrzeugs, können Sie dieses auch bei verschiedenen Veranstaltern speziell für Geländefahrten mieten.

Offroad-Unfall: Welche Gefahren drohen?

Besonders für ungeübte oder übermütige Fahrer kann eine Offroad-Tour zum Unfall führen. Dies liegt nicht selten daran, dass sie nicht wissen, wie sich das Fahrzeug auf den verschiedenen Untergrundarten verhält und wie das Fahrverhalten dahingehend anzupassen ist.

Rutscht zum Beispiel der Sand unter dem Wagen weg oder unterschätzen Sie die Steigung am Berg, kann ein Überschlag drohen. Fahren Sie durch Schlamm, ist der tatsächliche Untergrund meist nicht erkennbar, sodass Felsen oder Steine die Reifen beschädigen können.

Nicht zuletzt kann auch die Fahrt durch Gewässer zu einem Unfall führen. Offroad-Fahrzeuge sind zwar für Fahrten durch kleine Flüsse oder Pfützen ausgestattet, unterschätzen Sie allerdings die Gewässertiefe, kann dies den Ausflug ins Gelände schnell beenden.

Aus diesem Gründen sollten Sie zur Vermeidung von einem Offroad-Unfall Ihre eigene Sicherheit nicht vernachlässigen. Daher sollten Sie Ihre Fahrweise an die Wetterbedingungen anpassen und große Risiken vermeiden.

So reduzieren Sie das Risiko von einem Offroad-Unfall

Wollen Sie „offroad“ einen Unfall vermeiden, sollten Sie ein geeignetes Fahrzeug wählen.

Wollen Sie „offroad“ einen Unfall vermeiden, sollten Sie ein geeignetes Fahrzeug wählen.

In Filmen und Videos sehen Offroad-Fahrten meist kinderleicht und spaßig aus. Dass solche Unternehmungen gerade für Laien aber auch ein hohes Unfallpotenzial haben, wird in der Regel verschwiegen.

Um das Risiko für einen Unfall bei einer Offroad-Fahrt zu verringern, sollten Sie sich daher vorab mit dem Fahrzeug und dem Gelände vertraut machen.

Zudem sollten Sie den Grundsatz „Safety first! – Sicherheit zuerst!“ beherzigen, denn ein kurzzeitiges Vergnügen wiegt keine Verletzungen auf. Fahren Sie daher vorsichtig und vermeiden Sie riskante Manöver.

Um im Notfall auf einen Offroad-Unfall vorbereitet zu sein, sollten Sie vorab eine Person über Ihren Ausflug informieren und Ihr Handy mitnehmen. Damit können Sie ggf. selbst Hilfe rufen oder mittels GPS geortet werden.
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