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Ein Motorradunfall endet meistens tödlich!

Ein Unfall mit dem Motorrad ist leider keine Seltenheit

Ein tödlicher Motorradunfall ist leider keine Seltenheit.
Ein tödlicher Motorradunfall ist leider keine Seltenheit.

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein steigen die meisten Biker auf ihre Maschine und lassen sich den Wind um die Nase wehen. Besonders in der warmen Jahreszeit ist das Motorradfahren beliebter denn je.

Dennoch wird die Tour mit dem Motorrad öfter, als einem lieb ist, von einem Motorradunfall überschattet. Mit Verletzungen kann der Fahrer dabei davon kommen. In einigen Fällen endet ein Motorradunfall aber leider tödlich. Biker sind ausschließlich durch ihre Kleidung vor den Verletzungen bei einem Sturz geschützt. Bei einem Crash mit einem PKW oder LKW haben sie aber meist kaum eine Chance.

Dieser Text informiert Sie darüber, wie Sie sich im Falle eines Unfalls (§ 34 StVO) mit dem Motorrad verhalten sollten. Zudem beschäftigen wir uns mit der Frage, wie ein Motorradunfall verhindert werden kann und somit Personenschäden und Todesopfer ausbleiben.

Verkehrsunfall mit dem Motorrad in der Statistik

Die Motorradsaison startet meistens bereits im März und geht – je nach Wetterlage – bis in den Oktober oder November hinein. Bei besonders milden Temperaturen fahren auch im Winter noch Zweiräder auf der deutschen Straße.

Im Sommer bei trockenen Straßen wird die Geschwindigkeit oft unterschätzt. Von März bis Oktober passierten daher im Jahr 2014 rund 85 % der Motorradunfälle. Eine besonders hohe Zahl kann das statistische Bundesamt an Freitagen oder an den Tagen vor einem Feiertag feststellen.

Ein Verkehrsunfall mit dem Motorrad ist in den meisten Fällen schwer. Rund 17,1 % der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer war 2014 ein Motorradfahrer. Mehr als die Hälfte der Todesopfer von einem Motorradunfall waren zwischen 30 und 60 Jahren. Als Hauptunfallursache gilt hier eine nicht angepasste Geschwindigkeit.

Generell kann das statistische Bundesamt eine rückläufige Zahl der Motorradunfälle seit 2004 feststellen. Seitdem ist die Anzahl der Verkehrsunfälle mit dem Motorrad um 11 % gesunken.

Wie kann ein Unfall mit einem Motorradfahrer verhindert werden?

Mit dem Motorrad kann ein Unfall schnell passieren.
Mit dem Motorrad kann ein Unfall schnell passieren.

Selbstverständlich kann ein tödlicher Motorradunfall auch verhindert werden. Besonders Autofahrer sollten im Straßenverkehr auf die Zweiräder achten. Aber auch Motorradfahrer können einen Motorradunfall durch das Einhalten folgender Punkte verhindern:

  • Aufmerksamkeit: Verhalten Sie sich gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern vorausschauend und aufmerksam, sodass Sie eine Gefahrensituation im Notfall einschätzen und eventuell sogar vermeiden können.
  • Geschwindigkeit: Eine zu hohe Geschwindigkeit löst schwere Motorradunfälle am häufigsten aus. Passen Sie daher Ihr Tempo stets an die Verkehrsregeln und die Witterungslage an. Bei nasser Fahrbahn sollten Sie sowohl langsamer fahren als auch einen größeren Sicherheitsabstand einhalten.
  • Sicherheitstraining: In diesen werden Gefahrensituationen trainiert und das Bike auf die Probe gestellt. Der ADAC bietet unter anderem solche Fahrsicherheitstrainings an. Nicht nur für Fahranfänger sondern auch für erfahrene Biker kann ein solches hilfreich sein, um seine Maschine genau kennen zu lernen.

So verhalten Sie sich bei einem Motorradunfall richtig

Sind Sie bei einem Motorradunfall als Ersthelfer vor Ort oder womöglich direkt darin verwickelt, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Unfallstelle absichern: Betreten Sie die Straße nur, wenn keine Gefahr für sie besteht. Anschließend sollten Sie mit einem Warndreick aus Ihrem Auto 100 Meter vor der Unfallstelle den Ort absichern. Schalten Sie zudem die Warnblinkanlage an Ihrem Fahrzeug an.
  2. Polizei kontaktieren: Rufen Sie in jedem Fall schnellstmöglich die Polizei unter 110 an. Diese schicken einen Streifenwagen und informieren zudem Notarzt und Krankenwagen, sodass den Menschen, die verletzt sind, schnell geholfen werden kann.
  3. Erste Hilfe: Leisten Sie wenn nötig Erste Hilfe und nehmen Sie in jedem Fall den Motorradhelm des Fahrers ab, sodass Sie ihn in die stabile Seitenlage drehen können. Andernfalls kann er womöglich nicht ausreichend atmen und droht, zu ersticken.
  4. Vor Ort bleiben: Die Polizeibeamten stellen ggf. noch Fragen, für die Sie sicherheitshalber an Ort und Stelle bleiben sollten. Entfernen Sie sich erst vom Unfallgeschehen, wenn Sie nicht mehr benötigt werden.
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