34 km/h zu schnell: Womit müssen Sie rechnen?

Von Nicole P.

Letzte Aktualisierung am: 16. Juli 2024

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

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Auszug aus dem Bußgeldkatalog: 34 km/h zu viel

34 km/h innerorts zu schnell

Innerorts 34 km/h zu schnell mit...SanktionPunkteFahrverbotLohnt ein Einspruch?
Pkw, Motorrad260 EUR21 MonatHier prüfen **
Lkw, Fahrzeug mit Anhänger340 EUR21 MonatHier prüfen **

34 km/h außerorts zu schnell

Außerorts 34 km/h zu schnell mit...SanktionPunkteFahrverbotLohnt ein Einspruch?
Pkw, Motorrad200 EUR1(1 Monat)*Hier prüfen **
Lkw, Fahrzeug mit Anhänger255 EUR21 MonatHier prüfen **
* Ein Fahrverbot droht in der Regel nur dann, wenn die Geschwindigkeit innerhalb eines Jahres mindestens zweimal um 26 km/h oder mehr überschritten wurde.

Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitungen

FAQ: 34 km/h zu schnell

Was passiert bei 34 km/h zu schnell?

Wer eine Geschwindigkeitsüberschreitung begeht und innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaft mit 34 km/h zu schnell erwischt wird, muss mit Konsequenzen gemäß Bußgeldkatalog rechnen. Neben einem Bußgeld sieht dieser Punkte in Flensburg und ggf. auch ein Fahrverbot vor. Eine Übersicht der konkreten Sanktionen liefern diese Tabellen.

Drohen schärfere Sanktionen, wenn mit 34 km/h zu schnell auf der Autobahn eine Baustelle passiert wird?

Nein, in der Regel müssen Sie in diesem Fall mit den üblichen Sanktionen rechnen, die drohen, wenn Sie mit 34 km/h auf der Autobahn zu schnell unterwegs sind.

Wirkt sich ein Geschwindigkeitsverstoß von 34 km/h auf die Probezeit aus?

Bei 34 km/h zu schnell inner- oder außerorts während der Probezeit begeht der Fahranfänger einen A-Verstoß. Dieser zieht beim ersten Mal ein Aufbauseminar und die Verlängerung der Probezeit nach sich.

Video zu Geschwindigkeitsüberschreitungen

Was bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung droht, erfahren Sie im Video.
Was bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung droht, erfahren Sie im Video.

34 km/h zu schnell innerorts: Was sind die Konsequenzen?

Wer mit 34 km/h zu schnell geblitzt wurde, muss mit unerfreulicher Post rechnen.
Wer mit 34 km/h zu schnell geblitzt wurde, muss mit unerfreulicher Post rechnen.

Um ein gewisses Maß an Sicherheit im öffentlichen Straßenverkehr zu gewährleisten, schreibt der Gesetzgeber zahlreiche Verkehrsregeln vor. Ein wichtiger Aspekt sind dabei die allgemeinen Tempolimits für Kraftfahrzeuge. Demnach gilt innerhalb geschlossener Ortschaften eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Darüber hinaus ordnen vielerorts Verkehrszeichen weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen an, sodass dort zum Beispiel Tempo 30 oder sogar Schrittgeschwindigkeit gilt.

Wer die Tempolimits missachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss dafür mit Sanktionen rechnen. Welche Konsequenzen dabei konkret drohen, ergibt sich aus dem Bußgeldkatalog. Ist ein Pkw zum Beispiel innerorts mit 34 km/h zu schnell unterwegs, zieht dies ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro nach sich. Darüber hinaus muss der Fahrzeugführer mit zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Wird hingegen ein Lkw oder ein Gespann aus Pkw und Anhänger mit 34 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften bei einer Verkehrskontrolle erwischt, ist mit einer höheren Geldsanktion zu rechnen. Das Bußgeld beläuft sich in diesem Fall auf 340 Euro. Der Gesetzgeber berücksichtigt damit, dass von diesen Fahrzeugtypen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung eine größere Gefahr ausgeht. Denn aufgrund der baulichen Besonderheiten und des höheren Fahrzeuggewichts verlängert sich unter anderem der Bremsweg.

Fahranfänger müssen zusätzlich zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog mit weiteren Konsequenzen rechnen. Denn sind diese mit 34 km/h zu schnell außer- oder innerorts in der Probezeit unterwegs, stellt dies einen sogenannten A-Verstoß dar. Beim ersten Mal führt dieser zu einer verpflichteten Teilnahme an einem Aufbauseminar und der Verlängerung der Probezeit auf insgesamt 4 Jahre. Bei drei A-Verstößen droht der Entzug der Fahrerlaubnis.

Was droht für 34 km/h zu schnell außerhalb geschlossener Ortschaften?

34-km-h-zu-schnell-ausserhalb-geschlossener-ortschaft
34-km-h-zu-schnell-ausserhalb-geschlossener-ortschaft

Außerhalb geschlossener Ortschaften gelten üblicherweise großzügigere Tempolimits, die je nach Fahrzeugtyp variieren. Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) unterscheide dabei wie folgt:

  • Pkw und Krafträder: 100 km/h
  • Pkw mit Anhänger, Lkw bis 7,5 t und Busse: 80 km/h
  • Lkw über 7,5 t, Lkw mit Anhänger und Linienbusse: 60 km/h

Wer diese Vorgaben missachtet und mit 34 km/h zu viel außerorts erwischt wird, muss mit Sanktionen rechnen. Für Pkw-Fahrer sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro und einen Punkt in Flensburg vor. Ein Fahrverbot droht in diesem Fall hingegen nicht.

Ist hingegen der Fahrzeugführer von einem Lkw oder Gespannen mit 34 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zu schnell unterwegs, muss dieser mit weitreichenderen Konsequenzen rechnen. So sieht der Bußgeldkatalog in diesem Fall ein Bußgeld in Höhe von 255 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot vor.

Da außerhalb des Stadtgebietes das Risiko für Kollisionen mit Passanten deutlich geringer ausfällt und auch das Verkehrsgeschehen meist weniger dicht ist, fällt das Bußgeld bei 34 km/h zu schnell außerorts geringer aus als bei einem vergleichbaren Verstoß innerorts.

Wer auf der Autobahn 34 km/h zu schnell fährt, begeht meist einen Außerortsverstoß. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. So drohen zum Beispiel für Geschwindigkeitsverstöße auf der Berliner Stadtautobahn die Sanktionen für innerorts.

Über den Autor

Nicole
Nicole P.

Das Team von bussgeldkatalog.net wird seit 2016 durch Nicole verstärkt. Dafür befasst sie sich unter anderem mit den geltenden Verkehrsregeln, dem Ablauf von Bußgeldverfahren und den Vorgaben zum Jugendschutz.

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