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Massenkarambolage – So sollten Sie sich verhalten!

Wann passiert ein Massenunfall?

Ein Massenunfall kann schwere Auswirkungen haben.
Ein Massenunfall kann schwere Auswirkungen haben.

Es ist der Albtraum eines jeden Autofahrers – eine Massenkarambolage. Mehrere Fahrzeuge fahren ineinander, weil sie nicht rechtzeitig bremsen können. Meistens handelt es sich dabei um Auffahrunfälle die ein großes Ausmaß haben. Personenschäden und Todesopfer sind dabei nicht selten zu beklagen.

2011 passierte eine der schlimmsten Massenkarambolagen auf der A 19 bei Rostock. Damals hatte es die Polizei mit zahlreichen Autos zu tun, die ineinander gefahren sind. Ein plötzlicher Sandsturm war die Ursache. Acht Menschen ließen dabei ihr Leben und 131 Personen wurden verletzt.

Die wichtigsten Fragen, die Sie sich stellen sollten: Was sind die Ursachen eines solchen schweren Unfalls? Zahlt bei einer Massenkarambolage die Versicherung für Schäden am Auto? Wie verhalten Sie sich im Falle eines Massenunfalls? Mehr Informationen finden Sie im folgenden Text!

Welche sind die Ursachen einer Massenkarambolage?

Es gibt unterschiedliche Ursachen, die für eine Massenkarambolage auf der Autobahn sorgen können. Darunter zählt beispielsweise die Missachtung eines Stauendes. Nach einer langen Fahrt sind Auto- und LKW-Fahrer meistens nicht mehr richtig aufmerksam und übersehen schnell, dass sich vor ihnen ein Stau gebildet hat.

Dadurch kommt es zu einem Auffahrunfall. Ist kurz dahinter ein weiteres Auto, welches nicht mehr bremsen kann, fährt es ebenfalls auf das Stauende auf. Die stehenden Autos werden durch den Aufprall weiter aufgeschoben, wodurch auch andere Fahrer in die Massenkarambolage involviert werden.

Aber nicht nur ein Stauende kann eine potenzielle Gefahr für eine Massenkarambolage sein, auch plötzliche Änderungen im Wetter können dazu führen. Nebel, Schnee, starker Regen oder wie oben bereits genannte unvorhergesehene Sandstürme erschweren die Sicht und können zum Auffahren führen, was in einem Massenunfall enden kann.

Wie sollten Sie sich bei einer Massenkarambolage verhalten?

Eine Massenkarambolage auf der Autobahn kann durch einen zu geringen Abstand ausgelöst werden.
Eine Massenkarambolage auf der Autobahn kann durch einen zu geringen Abstand ausgelöst werden.

Massenkarambolagen lassen sich unter Berücksichtigung folgender Punkte ganz einfach verhindern:

  1. Vorausschauend Fahren: Sind Sie im Straßenverkehr unterwegs, sollten Sie stets aufmerksam und vorausschauend fahren. Lassen Sie sich nicht durch beispielsweise Handy am Steuer oder andere Umstände ablenken und fokussieren Sie sich auf den Verkehr.
  2. Sicherheitsabstand einhalten: Als Faustregel gilt es einen halben Tachostand einzuhalten. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h auf der Autobahn sollten Sie also einen Abstand von 50 Metern beachten.
  3. Geschwindigkeit anpassen: Je nach Straßenverkehrslage oder Witterung sollten Sie Ihr Tempo entsprechend anpassen, damit Sie in einer Gefahrensituation rechtzeitig bremsen können.
  4. Warnblinker anstellen: Fahren Sie auf ein Stauende auf, vergessen Sie nicht die Warnblinkanlage anzuschalten. Andere Verkehrsteilnehmer können dadurch rechtzeitig vor dem Stau gewarnt werden und ihre Geschwindigkeit reduzieren.
Zudem können in Autos Notbremsassistenten einen Unfall verhindern. Diese lösen ein Warnsignal aus, wenn der Fahrer sich zu dicht hinter einem anderen Fahrzeug befindet. Reagiert dieser nicht, bremst das System automatisch ab und kann somit den Unfall eventuell gänzlich vermeiden.

Zahlt die Versicherung für Schäden bei einer Massenkarambolage?

Sollte der Unfall nicht mehr zu verhindern sein, stellt sich die Frage nach der Schadenregulierung. Wer zahlt im Falle einer Massenkarambolage? Als Beteiligter eines Massenunfalls können Sie sich an Ihre Haftpflichtversicherung wenden. Sie übernimmt in diesem Fall sowohl Sach- als auch Personenschäden des Fahrers und der Insassen. Auch die Schäden am Auto werden übernommen.

Achtung: Dieses Verfahren wird nur bei Massenkarambolagen mit mindestens 20 involvierten Fahrzeugen angewendet. Sollten weniger als 20 Autos in einen Unfall verwickelt sein, greift die Versicherung nur bei einem schwer nachzuvollziehenden Unfallhergang ein.
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