Hundegebell als Ruhestörung & Urteile über laute Vierbeiner

Headerbild Lärmbelästigung durch Hundegebell
Des Menschen liebster Freund ist der Hund. Die Nachbarn dieser Hundehalter sehen das oft anders, denn Nachbars Hund bellt immer. Sie betrachten das laute Hundegebell als Lärmbelästigung. Dieser Ratgeber erläutert, ob betroffene Nachbarn gegen die Lärmbelästigung durch Hunde vorgehen können.

FAQ: Hundegebell als Ruhestörung

Kann Hundegebell eine Ruhestörung darstellen?

Ja, dies kann als Lärmbelästigung gewertet werden.

In welchen Fällen ist Hundegebell zulässig bzw. unzulässig?

Eine Übersicht mit verschiedenen Urteilen finden Sie hier.

Mit welchen Sanktionen müssen Hundehalter rechnen?

Hundebellen kann als unzulässiger Lärm und somit als Ordnungswidrigkeit gelten. In einem solchen Fall ist ein Bußgeld möglich.

Hundegebell ist eine Ruhestörung, wenn sie als unzumutbar einzustufen ist.
Hundegebell ist eine Ruhestörung, wenn sie als unzumutbar einzustufen ist.

Auch für Hunde und deren Halter gelten Richtlinien, Regeln und Ruhezeiten, weil Hundegebell immer laut ist und damit eine Belastung darstellt.

Die Hunde bellen ständig beim Nachbarn? Für die Beurteilung, wann eine Lärmbelästigung vorliegt, stellen die Gerichte eine Frage: „Hundegebell – Was ist für Mieter zumutbar?

Jede unzumutbare Störung gilt als Lärmbelästigung, weil dadurch die normale Nutzung der Mieträume beeinträchtigt ist. An Schlaf oder Erholung ist dann nicht mehr zu denken.

Hundegebell als Ruhestörung – Urteile zur Zumutbarkeit

Dem Tierhalter obliegen als Mieter auch gewisse Pflichten, die sein Recht, einen Hund in der Wohnung zu halten, beschränken. Er muss seinen Vierbeiner so halten, dass die Störungen und Beeinträchtigungen im Rahmen dessen bleiben, was von Nachbarn als sozial-adäquat hinzunehmen ist.

Nur so kann gewährleistet werden, dass der Hausfrieden gewahrt bleibt. Diese Abgrenzung geht unter anderem aus den Urteilen der Amtsgerichte Dortmund und Bremen hervor (AG Dortmund, WuM 1989, 495, 496; AG Bremen, Urteil vom 05. Mai 2006, Az.: 7 C 240/2005).

Die Frage der Unzumutbarkeit einer Lärmbelästigung durch Hundegebell beantworten folgende Urteile:

Hundegebell (Zeitpunkt und Dauer)Urteil
Kurzes BellenEin nur kurzes Bellen des Hundes ist für Nachbarn zumutbar, weil es außerhalb des Einflussbereichs des Tierhalters liegt.
Regelmäßiges Hundebellen zu verschiedenen ZeitpunktenDurchgehendes Hundebellen „im Duett“ für einzelne Tage über ein bis drei Stunden, teilweise bis nach 22:00 Uhr stört den Hausfrieden.
(AG Bremen, Urteil vom 05. Mai 2006, Az.: 7 C 240/2005)
Hundegebell während der Ruhezeiten, beispielsweise nachts nach 23:00 UhrBellen in den Ruhezeiten ist unzumutbar, insbesondere zwischen 21:00 Uhr und 7:00 Uhr, mittags sowie an Sonntagen und Feiertagen
(OLG Hamm, Urteil vom 16.11.1989, Az.: 22 U 249/89)
Dauerhaftes, durchgehendes Hundebellen von ca. 45 bis 75 MinutenNach diesem Gerichtsurteil stellt Hundegebell dann eine unzumutbare Ruhestörung dar, wenn ein Hund dauerhaft über einen Gesamtzeitraum von einer halben Stunde täglich bellt.
(OLG Hamm, Urteil vom 11. April 1988, Az.: 22 u 265/87)

Nach dieser Rechtsprechung können sich Mieter gegen störendes Hundegebell zur Wehr setzen: Sie können sich beim Vermieter beschweren und unter Umständen auch die Miete mindern.

Ansprüche gegen den Tierhalter selbst kann jedoch in der Regel nur der Vermieter geltend machen, z. B. Schadensersatzansprüche, die Abschaffung des Hundes oder eine Kündigung der Mietwohung.

Anzeige wegen Hundegebell – Ordnungswidrigkeit nach § 117 OWiG

Doch nicht nur die Zivilgerichte beschäftigen sich im Bereich des Miet- und Eigentumsrechts mit der Belästigung durch Hundegebell. Vielmehr kann sich bei störendem Hundegebell auch das Ordnungsamt bzw. die zuständige Ordnungsbehörde einschalten. Diese können gegen die Tierhalter Anordnungen erlassen, wenn Nachbarn sich über lange andauerndes Bellen beschweren.


In einem Fall erstatteten Nachbarn beim Ordnungsamt Anzeige wegen Ruhestörung durch Hundegebell. Sie hatten auch ein entsprechendes Lärmprotokoll erstellt. Darauf hin erließ die Ordnungsbehörde eine sofortige Anordnung gegen den Hundehalter.

Unzumutbares Hundegebell: Der Nachbar begeht damit eine Ordnungswidrigkeit.
Unzumutbares Hundegebell: Der Nachbar begeht damit eine Ordnungswidrigkeit.

Sie verpflichtet ihn, seine sechs Hunde täglich von 22:00 Uhr bis 7:00 Uhr sowie ganztägig an Sonn- und Feiertagen im geschlossenen Gebäude zu belassen. Sie stufte das erhebliche Hundegebell als Ordnungswidrigkeit gemäß § 117 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) ein.

Der Hundebesitzer ging in diesem Fall gegen die Anordnung des Amtes vor.

Doch das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg gab der Behörde Recht und stärkte damit auch die Rechte der Nachbarn bei Lärmbelästigung durch Hundegebell (Beschluss vom 5. Juli 2013, Az.: 11 ME 148/13).

Das OVG betrachtete das langanhaltende und häufige übermäßige Bellen als Belästigung der Nachbarschaft, vor allem in den Ruhezeiten. Denn es sei ein lautes, ungleichmäßiges Geräusch und könne das körperliche Wohlbefinden betroffener Nachbarn beeinträchtigen.

Wenn Hunde zu oft bellen, riskiert der Hundehalter einen Bußgeldbescheid. Dann kann diese Ruhestörung mit einem hohen Bußgeld sanktioniert werden.
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Kommentare

  1. IDK sagt:

    Habe keine Kinder, dafür selber vier Hunde, die bellen natürlich auch mal wenns klingelt etc. aber wenn der Nachbar drei Berner Sennen wahllos stundenlang frei im Garten rumlaufen hat, welche dann zu Dritt bei jeder Bewegung hinter der Hecke Amok laufen, so dass der eigene Garten de facto nicht mehr nutzbar ist weil bei jeder Bewegung drei riesige Hunde so laut bellen, dass man sie noch 800 Meter weiter gut hört, dann ist das keine Hundehass ( sind mir deutlich lieber als Kinder) sonder rücksichtlose Nachbarn mit schlecht erzogenen Hunden, die der kompletten Nachbarschaft das leben zur Hölle machen. Dann darf man eben den Hund nicht in den Garten sperren wenn man nicht da ist und wenn man da ist hat man dafür zu sorgen, dass die Hunde lernen nicht ununterbrochen bei jeder Bewegung draußen zu bellen. 5 Meter vor Nachbars Wohn- und Schlafzimmerfenster. Die drei sind HÖLLE laut und den Besitzern ist es einfach egal. Rasse-Züchter sind das auch noch .. Wenn die überhaupt reagieren dann mit hysterischem Geschrei die Hunde sollen ruhig sein. Nicht jeder der Problem mit Hundegebell hat ist Hundehasser…

  2. Nachbarin sagt:

    Ich bin sehr erstaunt über so manchen Kommentar. Speziell die der Hundehalter. Wir wohnen in einem dicht bebauten Wohngebiet in einem 2 Parteien Haus. In unserem Mietvertrag ist Tierhaltung untersagt. Vor einigen Jahren wurde die Parterrewohnung mit Garten frei. Es zog ein Paar mit einem wirklich sehr alten Zwergschnauzer ein. Dieses Paar mit Hund bekam die Wohnung, weil es die Zusicherung gab, daß nach Ableben des Tieres auch garantiert kein neues käme. Leider wurde vom Vermieter versäumt, dies im Mietvertrag festzuhalten. Und es kam wie es kommen musste: der Hund verstarb und es dauerte nicht lange bis ein neues Tier kam. Der Vermieter wurde natürlich nicht informiert. Dieser Hund kläfft stets und ständig, mal kürzer, mal länger. Mit größeren oder kürzeren Abständen. Die erwachsenen Töchter haben 2 Hunde bzw. einen. Töchter nebst Hunden sind mehrmals in der Woche zu Gast. Es herrscht ein Gekläff vom feinsten. Man kann nicht zur Haustür reinkommen, es wird gekläfft. Öffnet man das Fenster/die Balkontür, es wird gekläfft. Nutzung unseres Balkons, Fehlanzeige denn es wird gekläfft. Ist der Mitbewohner Hund alleine, steht er auf dem Rasen und kläfft Blätter, Vögel oder den Wind an. Gerne auch wenn es abends gegen 21.30/22.30 Uhr noch mal flott zum pinkeln in den Garten geht . Im Sommer wird der agility park im Garten aufgebaut und sämtliche Hunde der Familie spielen Hundeschule. Es ist nervenaufreibend! Spricht man die Halter an, bekommt man patzige Antworten. Dann ist erst mal Ruhe, bis zum nächsten Tag. Dann geht es wieder los. Ich behaupte, daß die meisten Hundehalter ihr Tier als Kind/Enkel betrachten und nach Strich und Faden verwöhnen ohne dabei an Erziehung geschweige an die Mitmenschen denken. Ich habe selbst einen Schäferhund gehabt, der vorzüglich erzogen war. Er bellte nur auf Kommando, was ihm gern lästig war. Gerade wenn man in einer Gemeinschaft wohnt, sollte jeder Hundehalter darauf bedacht sein, sein Tier so gut zu erziehen, daß niemand sich belästigt fühlt. Tiere sind keine Kinder! Kinderlachen und Gekreische beim Spiel ist weiß Gott nicht so entnervend wie ein permanentes Gebell, auch wenn Pausen zwischen der Bellerei liegen. Unser Vermieter war übrigens wie vor den Kopf geschlagen als er vom tierischen Hausbewohner erfuhr. Machen kann er leider nichts. Und wir ziehen entweder aus oder leben mit dem Palaver.
    Liebe Hundehalter: denkt bitte auch an eure Mitmenschen!

  3. Anton sagt:

    Von mir aus kann jeder einen Hund halten.
    Aber jeder Hundehalter sollte wissen, die Freiheit einen Hund zu haben endet dort wo der Hund andere Menschen gegen ihren Willen belästigt. Das geht schon los bei der Auswahl des Hundes. Wohne ich abseits gelegen, allein, kann ich mir einen Hund der mehr bellt als normal, anschaffen. Dabei ist zu bedenken dass, wenn der Hund auch nachts bellt, dies weit zu hören ist und es bedarf durchaus, je nach Rasse, einen Abstand von mindestens 500 Meter zum Nachbarn. Die Nuancen zur Auswahl der Rasse nach Bellverhalten geht pö a pö bis zum Wohnungshund in der Miniwohnung. Wohnt man in einem Mehrparteienhaus geht es zum Beispiel nicht an, sich einen Drahthaar Terrier welcher bekannterweise als Jagt – bzw. Wachhund domestiziert wurde, zu halten. Es wird unausweichlich zu Streitereien zwischen den Parteien kommen, da diese Rasse alles und jeden anbellt was er hört oder sieht. Da diese Hunde nur in aggressivem Ton und Lautstärke bellen können, stört das über kurz oder lang jeden noch so gutmütigen Nachbarn. Dass es zu einem Vernünftigen miteinander Leben kommen kann, muss ein zukünftiger Hundehalter wissen, dass er nicht einfach einen Hund erwerben kann der überhaupt nicht zu seinem Wohnbereich passt. Daran erkennt man im übrigen auch ob es dem Halter um den Hund als Begleiter, oder nur um einen dummen „ich möchte haben“ Halter handelt. Wahre Hundeliebhaber wollen auch dass es dem Hund gut geht und dazu gehört auch eine passende Umwelt. Auch der Hund fühlt sich nur in einer Umgebung wohl die ihm wohlgesonnen ist. Ein Hund findet es ganz toll wenn er in der Nachbarschaft auch geliebt wird. Das sollten wahre Tierfreunde und Hundehalter wissen und bedenken. Zudem ist es für jeden Hundehalter angenehm wenn er einmal zu einem Nachbarn sagen kann: Ich muss mal weg, kannst Du ein Auge auf das Tier haben.
    Das schreibt ein Alter Mann, der 21 Jahre in der Tierausbildungsstätte seines Onkels mitgeholfen hat, Hunde zu Rettungs- Such- und Begleittieren auszubilden.

  4. Chris sagt:

    Eigentlich mag ich Kinder und Tiere. Nur sollten Kinder und Haustiere erzogen werden und sich den geltenden Regeln entsprechend verhalten.
    Hund in Mehrfamilienhäusern können nicht einfach tagsüber allein gelassen werden und dann die Nachbarn stören.

  5. c21 sagt:

    Wenn ein Hund dauernd bellt, (nur weil er bellen will) – hat der Hundebesitzer einfach keine Ahnung. Er sollte keinen Hund besitzen oder eine Hundeschule / Trainer konsultieren. Wenn Hund – dann richtig!

  6. Pia sagt:

    Der Hund des Vermieters bellt an einigen Tagen bis zu 2 Stunden ununterbrochen.
    Es ist ein großer rumänischer Hirtenhund.
    Ich habe mich beim Vermieter beschwert, da ich auch im Homeoffice bin, aber der Vermieter sagt, dass sich der Hund erst mal an das Alleinsein gewöhnen muss.
    Ich habe ihm gesagt,dass die Mieter sich aber nicht daran gewöhnen müssen. Aber er geht jeder Auseinandersetzung aus dem Weg. Was kann ich denn da machen.(Es gibt auch einen 2. Hund in der Wohnung des Vermieters, eine Art Collie, der aber ruhig ist). Kann ich den Tierschutz darüber informieren oder soll ich die Polizei rufen, was ich aber eigentlich vermeiden will.

  7. weber sagt:

    Wie Alles im Leben liegen die Dinge immer im Auge des Betrachters. Einen Hund zu halten ist sicher eine Angelegenheit, die mit Leidenschaft zu tun hat. Trotzdem ist es auch hier erforderlich, dass ein Tier eine Erziehung bekommt. Dazu gehört laut Hundetrainer, dass dieses Tier auf bestimmte Kommandos hört. Ein Hund bellt z. B., wenn es an der Tür schellt. Der Besitzer muss aber in der Lage sein dem Tier verständlich zu machen, dass damit seine Pflicht erledigt und das Bellen einzustellen ist. Leider habe auch ich solch einen Fall im Haus. Dieser Hund, ein Cockerspaniel, muss fast den ganzen Tag in der Wohnung verbringen, da sein Besitzer aufgrund einer schweren Erkrankung keine langen Gänge mit dem Hund unternehmen kann. Das ist für mich keine Tierliebe sondern Tierquälerei! Die Bellerei und das Jaulen von diesem Tier ist mittlerweile unterträglich. Es hat sicher jeder die Freiheit, sein Leben zu gestalten. Allerdings hört die eigene Freiheit an der Stelle auf, an der die Freiheit des Anderen beginnt. Wer von Anderen Rücksicht verlangt, muss auch selber rücksichtsvoll mit seinen Mitmenschen umgehen.

  8. Holly0815 sagt:

    Ich bin selbst Hundehalter und alles andere als begeistert, wenn die Hunde von Nachbar links oder/und Nachbar rechts über Stunden durchgehend kläffen. Das zehrt an den Nerven und macht mich dann irgendwann aggressiv. Man muss, wenn man denn einen Hund hält sich vorher überlegen, ob man den Bedürfnissen des Tieres gerecht werden kann. Und man muss seinen Hund langsam an das Alleinsein gewöhnen. Dass man den nicht immer und überall dabei haben kann ist klar. , so wie man auch Kindern gutes Benehmen beibringen sollte; auch wenn das wohl aus der Mode gekommenist. So ein Dauerbellen ist kein Zeichen von Lebensfreude und Frohsinn bei dem Tier. Auch der Kläffer ist da schwer gestresst. Und dass man als Hundehalter für das Tun des Hundes haftet und dann evtl. halt auch mal ein Bußgeld zahlen muss oder sich eine andere Wohnung suchen muss, weil man den Hausfrieden nachhaltig stört, damit muss man dann Leben. Wenn man dann sagt, die bösen Nachbarn sind Hundehasser, zeugt von der Ignoranz und Unsensibilität des Kläfferhalter. Da schließt sich für mich der Kreis. Ein Hundehalter, der seinen Hund liebt, sorgt dafür, dass es dem gut geht und so ein Hund bellt im normalen Rahmen; der hat das Gekläffe nämlich gar nicht nötig um seinen Stress abzubauen, den der ignorante Halter ihm und der Nachbarschaft verursacht.

  9. Soara sagt:

    Ich bin leider auch ein wenig „bellgeschädigt“ – wobei ich Hunde mag, und nicht nur die… aber ich denke, es ist eine Frage der Erziehung, ob man dem Hund vermittelt, dass etwas evt. nicht erwünscht ist – sofern man denn ein wenig Rücksicht auf seine Nachbarn nehmen möchte – oder eben NICHT. Rücksicht ist ja heute allgemein nicht mehr so in. Wenn man „dicht an dicht wohnt“, und lässt den Hund ü 2 Std. in der Nacht regelmäßig bellen – mitunter auch mehrfach über mehrere Stunden – direkt hinter den Schlafzimmern der Nachbarn – oder morgens früh, dass man vor Schreck aus dem Bett fällt – innerhalb der sog. Ruhezeiten – ist das einfach extrem unverschämt und rücksichtslos – ich habe mich darüber mal mit einem Polizisten unterhalten – der sagte – das müsse man nicht dulden – sei auch nicht normal, wenn ein Hund über Stunden fortwährend bellt – er sei auch Hundehalter, und ihn selbst würde so was auch nerven.

  10. Friedrich sagt:

    Ich besitze ein Einfamilienhaus, in dessen Nachbarschaft ein Mehrfamilienmietshaus steht. Eine dort lebende Dame mittleren Alters bekommt nun seit Monaten Besuch von einem Herren, der seinen Bissigen Hund an den Wäschepfahl 5m neben der Grundstücksgrenze anbindet und stundenlang im Haus verschwindet. Der Hund bellt nun unaufhörlich während der ganzen Zeit. Nun wohnt dort eine andere Familie, welche sich vor Kurzem den Gleichen Hund zugelegt hat. Ich nenne das ganze Tierquälerei, wogegen etwas unternommen werden muss zu Gunsten des Tiers. Was raten Sie?

  11. Friedrich sagt:

    Hundequäleiei als Anlieger will ich anzeigen, was mache ich?

  12. Karo sagt:

    Ich bin total bei dir jasmin! Menschen sollten aufhören alle gleich als Feinde zu betrachten und erstmal reden bevor man über den Zaun schreit dass man gleich die Polizei ruft. Zeigt sich der Hundebesitzer aggressiv kann man es in Erwägung ziehen die Behörden zu kontaktieren aber oft gibt es eben einen Grund, wie bei deinen Hunden. Leider denken viele nicht soweit. Und ein Tier zu einem Gegenstand zu reduzieren sagt schon alles über einen Menschen. Ist meine Meinung

  13. Mimi sagt:

    @Jens. Kinder können wohl nicht mit Haustieren verglichen werden. Wenn Sie so denken, ziehen Sie mit Ihren Hunden am besten weit weg von Menschen und von Kindern

  14. Otfried sagt:

    Ich versteh Menschen nicht die sich Hunde anschaffen aber keine Ahnung von Erziehung vorallem keine Erfahrung haben. Sich aber freuen wenn sie anderen Mitmenschen die Nachtruhe rauben und noch nach entschuldigen suchen. Der Hundehalter ist der,der den hund das bellen bei bringt. Nicht der Hund ist der Ruhestörer. Der Hundehalter ist es. Er hat den Hund das beigebracht. Es gibt so viel möglichkeiten ein Hund zu erziehen. Das kostet Geld was so mansch ein Hundehalter bei der anschaffung nicht berechnet hat. Nun sucht er nach entschuldigungen. Wer sein Hund nach 23- 7 Uhr Gassi führt ist doch der Ruhestörer nicht der Hund.

  15. Eduard sagt:

    Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, dass Lärm krank macht. Wieso wissen das nur wenige Hundebesitzer bzw. ignorieren das? Was würden die wohl sagen, wenn jemand vor deren Fenster, im fünf oder zehn Minuten Takt eine Kreissäge anstellen und benutzen würde? In das Nachbarhaus von uns ist vor ein paar Jahren eine Junge Familie eingezogen und haben sich nach kurzer Zeit zwei große Kampfhunde zugelegt um diese, natürlich inoffiziell, zu züchten. Dieses ganztägige Gebell ist nicht zu ertragen. Was kann man dagegen unternehmen? Reden hilft hier nicht!

  16. Markus sagt:

    Ganz ehrlich Leute, die einen wollen die Hunde am liebsten loswerden die anderen verteidigen pauschal alle Hunde.. Klar darf ein hund auch mal bellen, und auch wenn er ein paar minuten mal ausflippt ist das kein problem – aber wir haben einen hund im nachbarhaus, der den ganzen tag ununterbrochen bellt – und da gehört den hund den Haltern natürlich abgenommen, und zwar nicht weil der hund stört, sondern weil die Halter ganz offensichtlich nicht mit dem Tier umgehen können, das ist tierquälerrei, den Hund den ganzen Tag alleine zu lassen oder so scheiße mit ihm um zu springen dass er den ganzen Tag bellt und sich einen scheiß drum zu kümmern.. Der Hund kann nichts dafür, und natürlich ist er ein Lebewesen, aber genau deshalb muss er wie ein Kind auch beschützt werden.. Es kann mir keiner erzählen dass bei einem Hund der 24/7 am bellen ist, alles in Ordnung ist.. Und natürlich sind die Halter und nicht der Hund verantwortlich.. Jeder hier der seine Hunde verteidigt kümmert sich garantiert auch vernünftig um die Tiere, und die bellen sicher auch nicht durchgängig, ihr braucht euch doch garnicht angegriffen fühlen, hier geht es um schlechte tierhalter die ihre armen Hunde auf irgend eine Weise quälen, und die deshalb durchgängig bellen – und nicht um euch.. Es sagt sicher auch kein Nachbar was, wenn man abends mal eben den Hund raus lässt weil der mal kurz muss, selbst wenn er dann kurz mal bellt.. Wenn doch sind das einfach idioten..
    Aber ihr müsst doch einsehen dass es Halter gibt die so schlecht mit den Tieren umgehen, dass diese auf keinen Fall ein solches halten sollten – und im Ernstfall das Tier auch abgenommen bekommen müssen!
    Wenn man ein Kind vernachlässigt kommt schließlich auch das Jugendamt..

  17. Julija sagt:

    Also ich hab ja wirklich nichts gegen hunde oder generell wenn die mal bellen, aber mein nachbar hat einen hund der bellt die jede nacht und das sehr regelmässig. Ich weiss nicht was ich tun soll, kann wegen dem kaum noch schlafen, er bellt teilweise die ganze nacht durch.

  18. Thomas S sagt:

    Ein kurzes Bellen auch während der Ruhezeiten ist okay. Der Hund kennt keine Ruhezeiten, er reagiert auf Treppenhaus-Lärm, auf Klingeln, auf Bellen anderer Hunde. Ich hatte mal einen Nachbarn, dessen Hund länger als eine Stunde ununterbrochen bellte. Das kam öfter vor, bis ich die Polizei anrief. Nach dem Polizeieinsatz war Ruhe! Ich wohne in einem 40-Mietparteien-Hochhaus, Lärmbelästigung und Anonymität sind hier normal.

  19. Hermann sagt:

    Ja, Hundegebell ist mehr als lästig! Auch wenn es nicht ununterbrochen sein muss, reicht in meinen Augen schon, dass der Hund, kaum dass aus der Türe ist, schon loskläfft!! So bei unserem Nachbarn seit Jahren!!! Hatte einst „Mutter und zwei Kinder“, die dann aber bald den Weg allen Irdischen gegangen sind und es war wieder Ruhe. Aber nicht lange!!! Da kam ein neuer Kläffer, denn Nachbar kann keinen Hund erziehen! Unmöglich. Aber auch dieser Kläffer ging nach gut 10 Jahren (viel zu früh!! Meine Dackelhündin war etwa 14!!!) und was soll ich sagen, mit 80 kommt ein neuer junger Kläffer, der natürlich ebenso nicht erzogen wird und jedes sich bewegende Blatt ankläfft, wenn „Herrchen“ nicht daneben steht. Und wenn Kläffer dann trotzdem loslegt, kommt kein scharfer Ton, nein, in beschwichtigenden Worten, fast so, wie wenn man den Hund lobt, sagt er „sei doch bitte ruhig!“ Es ist einfach nicht zum Aushalten!!!

  20. Chris sagt:

    Wir haben zwei große Rüden. Unsere Nachbarin im gegenüberliegenden Haus hat eine Hündin. Tritt sie mit dieser Hündin aus der Haustür, fängt diese direkt an ohne Unterbrechung zu bellen und ist an der Leine kaum zu bändigen. Meine legen dann am Zaun ebenfalls los. Und man hört sie deutlich, weil ihr Ton voluminös ist. Mich ärgert, dass genau diese Nachbarin sich über meine Hunde echauffiert. Ich kann mit meinen Hunden an ihrem Haus und ihrer Hündin vorbeigehen. Meine Hunde ignorieren sie draußen schlichtweg, während ihre Hündin kaum zu bändigen ist. Für unbeteiligte Nachbarn sind alle drei Hunde leider ein Ärgernis.

  21. Bernd sagt:

    Die Nachbarn im gegenüberliegenden Haus haben 3 Hunde, welche täglich nur 2 bis 3-mal für ganze 5 Minuten raus und bellen dementsprechend mehrmals am Tag für Stunden. Ach nach 22:00 Uhr bis teilweise gegen 3:00 Uhr nachts. An wen muss ich mich da genau wenden, um dies anzuzeigen, weil mit diesen Hundebesitzern lässt sich komplett nicht reden?

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