Kiffen beim Autofahren stellt eine Gefahr dar!

Cannabis und Autofahren sollte strikt voneinander getrennt werden!

Die Wirkung von Cannabis am Steuer ist nicht zu unterschätzen!

Cannabis und Autofahren sollte strikt voneinander getrennt werden!

Cannabis und Autofahren sollte strikt voneinander getrennt werden!

Die Vor- und Nachteile einer Legalisierung von Cannabis werden momentan weltweit diskutiert. Während einige Länder THC-haltige Produkte entkriminalisieren, halten andere Länder weiterhin an dem Verbot fest.

In Deutschland sind Cannabisprodukte jedoch bis dato (Stand: November 2018) nach wie vor als illegales Rauschmittel klassifiziert. Bedeutet: Laut Betäubungsmittelgesetz ist der Besitz, die Beschaffung, der Handel und der Verkauf von Cannabisprodukten untersagt. Dementsprechend müssen Fahrer, die hierzulande nach dem oder beim Kiffen und Autofahren erwischt werden, mit empfindlichen Sanktionen rechnen.

TatBußgeldPunkteFahrverbot
Der Fahrer stand unter Drogen und/oder führte diese beim Fahren mit sich
... beim ersten Mal500 Euro2ein Monat
... beim zweiten Mal 1.000 Euro2drei Monate
... beim dritten Mal1.500 Euro2drei Monate
Der Fahrer stand unter Drogen und/oder führte diese beim Fahren mit sich und es kam zu einer Gefährungvariable Geldstrafe3Entziehung der Fahrerlaubnis, ggf. Freiheitsstrafe

Weshalb Sie nicht „high“ fahren sollten

Unabhängig davon, wie die eigene Einstellung zum Konsum von Cannabis ist, sollte Kiffen und Autofahren grundsätzlich voneinander getrennt werden. THC mag vielleicht keine derart bewusstseinsverändernden Wirkungen haben wie etwa Halluzinogene; nichtsdestotrotz sind die Auswirkungen nicht zu unterschätzen:

  • Reaktionen sind allgemein verlangsamt, was im Straßenverkehr natürlich von großem Nachteil ist
  • Gedächtnis und die Aufmerksamkeitsspanne sind verkürzt
  • je nach Intensität kann es zu Kreislaufproblemen, Wahrnehmungsstörungen oder gar Paranoia kommen

THC am Steuer ist hierzulande also nicht nur verboten; abgesehen von der juristischen Einordnung stellt das Fahren unter derartigem Drogeneinfluss eindeutig eine Gefährdung dar – nicht nur für den Fahrer selbst, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Bekifft Autofahren: Die Strafe variiert

Werden Sie mit THC-Konzentration beim Autofahren erwischt, können unterschiedliche Sanktionen verhängt werden

Werden Sie mit THC-Konzentration beim Autofahren erwischt, können unterschiedliche Sanktionen verhängt werden

Wurden Sie beim Kiffen und Autofahren erwischt, dann wird Sie das laut Straßenverkehrsgesetz im Mindesten einiges kosten.

Wie der obenstehenden Tabelle entnommen werden kann, wird dabei normalerweise nicht anhand der genauen Konzentration sanktioniert, sondern danach, wie oft Sie schon mit Drogen bzw. Cannabis am Steuer saßen.

Bitte beachten Sie, dass die obige Tabelle von Fällen ausgeht, in denen Fahrer unauffällig bzw. regelkonform gefahren sind. Wenn Sie bekifft ein Auto fahren und dabei den restlichen Verkehr gefährden oder gar Schaden verursachen, erhöhen sich die üblichen Sanktionen!

Zudem sollte betont werden, dass das Kiffen beim Autofahren je nach Bundesland recht unterschiedlich bewertet werden kann. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass landesweit unterschiedliche Richtwerte gelten. Weiterhin ist fraglich, ob Sie noch als Gelegenheitskonsument eingestuft werden oder ob Ihnen ein regelmäßiger Drogenmissbrauch unterstellt wird.

Außerdem können bei der Sanktion Unterschiede dahingehend bestehen, ob Sie beim Autofahren vor oder nach dem Kiffen erwischt werden. Haben Sie eine auffällige Fahrweise an den Tag gelegt und Ihnen wird eine THC-Konzentration nachgewiesen, haben aber keine Drogen in Ihrem Wagen, dann würden Sie hier theoretisch „nur“ für Ihre Drogenfahrt sanktioniert werden. Führen Sie hingegen Cannabis beim Autofahren mit sich und sie weisen bedenkliche Blutwerte auf, dann können Sie sowohl für die Fahrt unter Drogeneinfluss und den Besitz illegaler Drogen bestraft werden.

Hat Ihr Kiffen beim Autofahren einen Unfall verursacht, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr Versicherer eine Kostenübernahme verweigert!
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