§ 24a StVG (Alkohol und Drogen am Steuer)

Fahrer trinkt Alkohol am Steuer
Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft! Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten: » Hier kostenlos prüfen

Strafen bei Alkohol am Steuer

Der Paragraph 24a des Straßenverkehrsgesetzes definiert das Bußgeld in puncto Alkohol am Steuer. Führt die Polizei eine Verkehrskontrolle durch und die Promillegrenze wurde überschritten, kann es neben dem Bußgeld auch zum Führerscheinentzug, Fahrverbot oder einer Geldstrafe kommen. Auch Punkte sind möglich. Mehr dazu finden Sie in unserer Bußgeldtabelle.

Tatbestände § 24a StVG

Bußgeldrecher: Alkohol am Steuer

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft! Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten: » Hier kostenlos prüfen

Bußgeldtabelle: Drogen- und Trunkenheitsfahrt

TBNRTatbestand
Strafe (€)Punkte Fahr­verbot (Mon­ate)
424600Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Atem­alkohol­konzentration von 0,25 mg/l oder mehr. Die festgestellte Atem­alkohol­konzentration betrug … mg/l.50021
424601Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Atem­alkohol­konzentration von 0,25 mg/l oder mehr. Die festgestellte Atem­alkohol­konzentration betrug … mg/l.
- bei Eintragung bereits einer Entscheidung nach § 24a StVG
100023
424602 Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Atem­alkohol­konzentration von 0,25 mg/l oder mehr. Die festgestellte Atem­alkohol­konzentration betrug … mg/l.
- bei Eintragung bereits mehrerer Entschei­dungen nach § 24a StVG
150023
424606 Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Blut­alkohol­konzentration von 0,5 Promille oder mehr. Die festgestellte Blut­alkohol­konzentration betrug … Promille.50021
424607 Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Blut­alkohol­konzentration von 0,5 Promille oder mehr. Die festgestellte Blut­alkohol­konzentration betrug … Promille.
- bei Eintragung bereits einer Entscheidung nach § 24a StVG
100023
424608Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Blut­alkohol­konzentration von 0,5 Promille oder mehr. Die festgestellte Blut­alkohol­konzentration betrug … Promille.
- bei Eintragung bereits mehrerer Entscheidungen nach § 24a StVG
150023
424618Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Alkohol­menge im Körper, die zu einer Blut­alkohol­konzentration von 0,5 Promille oder mehr geführt hat. Die festgestellte Blut­alkohol­konzentration betrug … Promille.50021
424619Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Alkohol­menge im Körper, die zu einer Blut­alkohol­konzentration von 0,5 Promille oder mehr geführt hat. Die festgestellte Blut­alkohol­konzentration betrug … Promille.
- bei Eintragung bereits einer Entscheidung nach § 24a StVG
100023
424620Sie führten das Kraft­fahrzeug mit einer Alkohol­menge im Körper, die zu einer Blut­alkohol­konzentration von 0,5 Promille oder mehr geführt hat. Die festgestellte Blut­alkohol­konzentration betrug … Promille.
- bei Eintragung bereits mehrerer Entscheidungen nach § 24a StVG
150023
424648 Sie führten das Kraft­fahrzeug unter Wirkung eines berau­schenden Mittels.
50021
424649 Sie führten das Kraft­fahrzeug unter Wirkung eines berau­schenden Mittels.
- bei Eintragung bereits einer Entscheidung nach § 24a StVG
100023
424650Sie führten das Kraft­fahrzeug unter Wirkung eines berau­schenden Mittels.
- bei Eintragung bereits mehrerer Entscheidungen nach § 24a StVG
15002 3

Paragraph 24a StVG legt die Strafen für Alkohol am Steuer fest

Fahrer trinkt Alkohol am Steuer

Fahrer trinkt Alkohol am Steuer

Der Paragraph 24a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) definiert die Bußgelder und Regelungen für Alkohol am Steuer. Dabei wird beschrieben, dass derjenige eine Ordnungswidrigkeit begeht, wer ein Auto im Verkehr bedient, obwohl er mindestens 0,25 mg/l Alkohol in der Atemluft hat. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille Alkohol im Blut. Nur diese Werte sind entscheidend und nicht, ob Sie vor oder während der Fahrt Alkohol getrunken haben. Ein Bußgeld ist dabei noch die kleinste Strafe. Neben einer Geldstrafe kann es auch zum Fahrverbot, Punkte in Flensburg oder sogar zum Führerscheinentzug kommen. Außerdem kann so eine Ordnungswidrigkeit schnell zu einer Straftat werden, sobald ein Unfall unter Alkohol am Steuer geschieht. Unterschätzen Sie dabei auch nicht die eventuellen Risiken von Restalkohol im Blut!

Die Messung des Atemalkohols und die daraus resultierenden Ergebnisse waren nur eine Entscheidungshilfe für die Polizisten bei einer Verkehrskontrolle. Ausschlaggebend war die Promillegrenze im Blut. Nun hat sich dies aber geändert. Auch der Atemalkohol-Wert ist dank neuster Präzisionsgeräte der Polizei bindend.

Außerdem beschreibt der Paragraph 24a StVG, dass auch derjenige ordnungswidrig handelt, wer eine anderweitige berauschende Substanz im Körper hat und ein Fahrzeug führt. Hier wird jedoch ein Bluttest durchgeführt. Beim Führen von einem Auto unter Einwirkung berauschender Mittel ist die Menge irrelevant. Der Nachweis von eben solchen Mitteln ist ausreichend.
Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft! Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten: » Hier kostenlos prüfen
Eine Ausnahme bildet hierbei ein verschriebenes Arzneimittel bei einem konkreten Krankheitsfall. Dies muss jedoch bescheinigt werden.

Außerdem beschreibt der Gesetzestext, dass die Ordnungswidrigkeit Alkohol am Steuer mit einer Geldbuße bis zu dreitausend Euro geahndet werden kann. Fahranfänger, die sich in der Probezeit befinden, können härtere Strafen erwarten. So wird nicht nur die Probezeit verlängert. Auch die Anordnung der MPU kann folgen. Dies regelt der Paragraph 24c StVG.

Alkohol am Steuer: Absolute Fahruntüchtigkeit

Die Polizei kontrolliert die Promillegrenze

Die Polizei kontrolliert die Promillegrenze

Ab einer Blutalkoholkonzentration von der Promillegrenze 1,10 wird von einer absoluten Fahruntüchtigkeit gesprochen, sodass es sich ab Erreichen dieses Wertes um eine Straftat handelt. In der Regel folgt ein Entzug der Fahrerlaubnis. Auch der Vollrausch nach § 323a Strafgesetzbuch (StGB) ist eine Straftat.

Weiterhin sollte beachtet werden, dass es sich bei einem Wert von 0,3 bis 0,49 Promille nicht immer um eine “folgenlose” Fahrt unter Alkoholeinwirkung handelt. Beteiligt sich der Fahrer also bei Erreichen dieser Promillegrenze an einem Verkehrsunfall oder werden durch einen Polizeibeamten oder auch anderen Zeugen alkoholbedingte Ausfallerscheinungen (Schlangenlinien, Anhalten an Ampel bei “grün”, etc.) im Straßenverkehr festgestellt, so kann dieses bereits als absolute Fahruntüchtigkeit gewertet werden.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft! Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten: » Hier kostenlos prüfen
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (63 Bewertungen, Durchschnitt: 4,81 von 5)
Loading...

Kommentare

  1. Gerald Assner sagt:

    Folgeproblem ist, dass die Verjährungsfristen bzw. Tilgungsfristen für Alkohol oder Drogen am Steuer äußerst lang sind. Noch innerhalb von 10 Jahren nach dem ersten Vergehen gilt man nach einer erneuten Alkohol- oder Drogenfahrt als „Wiederholungstäter“! Dies bedeutet auch, dass man dann regelmäßig in die MPU geschickt wird bzw. diese bestehen muss, bevor man seine Fahrerlaubnis wieder bekommt, Gerald Assner München.

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder