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Gefährdung im Straßenverkehr

Andere Teilnehmer im Verkehr gefährden

Schnell geschehen: Eine Gefährdung tritt beim Überholen auf, weil der Fahrer unvorsichtig ist.
Schnell geschehen: Eine Gefährdung tritt beim Überholen auf, weil der Fahrer unvorsichtig ist.

Der öffentliche Straßenverkehr bietet grundsätzlich sehr viel Potential für Gefahren. Alle Autofahrer sind angehalten, aufmerksam und regelkonform zu fahren und so die Wahrscheinlichkeit für Unfälle niedrig zu halten.

Doch einige Fahrzeugführer verhalten sich sehr provokant und verursachen Situationen, in denen andere einer Gefährdung ausgesetzt sind.

Was bedeutet es, andere zu gefährden? Welche Auswirkung hat es auf zu zahlende Bußgelder?

Und worin liegt der Unterschied zwischen Behinderungen und Gefährdungen? Dieser Ratgeber hat Antworten auf all diese Fragen und weitere Informationen parat.

Wodurch kann eine Gefährdung entstehen?

Einen Verkehrsteilnehmer zu gefährden bedeutet immer, dass eine Handlung eine Gefahr für Leib und Leben anderer Personen, Tiere oder Gegenstände darstellt. In § 315c des Strafgesetzbuches (StGB) sind Strafen festgelegt, die bei Verursachern von Gefährdungen angewandt werden.

Sie fahren unter Drogeneinfluss Auto oder rauben rücksichtslos jemanden die Vorfahrt? Eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren ist möglich, wenn Sie dabei jemanden gefährdet haben.

Gefährden Sie eine Person fahrlässig, kann dies eine Geldstrafe oder zwei Jahre Inhaftierung nach sich ziehen. Dazu zählt auch, wenn das liegengebliebene Fahrzeug fahrlässig nicht kenntlich gemacht oder unter Fahrlässigkeit falsch überholt wird.

Die Definition von Gefährdung besagt nicht, dass tatsächlich ein Schaden eintreten muss. Vielmehr kommt es darauf an, dass eine Gefahrensituation überhaupt entstanden ist.
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Gefährdung: Die Definition des Bußgeldes

Gefährden Sie mit Ihrem Fahrzeug einen anderen Verkehrsteilnehmer und werden von der Polizei erwischt, beeinflusst dies das zu zahlende Bußgeld. Sogar Punkte sind möglich, wenn die Sicherheit im Straßenverkehr in Gefahr gerät.

Bei einer Gefährdung des Straßenverkehrs wird die Strafe nach dem Strafgesetzbuch (StGB) festgelegt.
Bei einer Gefährdung des Straßenverkehrs wird die Strafe nach dem Strafgesetzbuch (StGB) festgelegt.

Genauer gesagt bedeutet es, dass Ordnungswidrigkeiten im Verkehr weitaus höhere Sanktionen nach sich ziehen, wenn diese eine Gefährdung beinhalten. So fordert der Bußgeldkatalog 2017 für einen nicht ordnungsgemäßen Abbiegevorgang (ohne rechtzeitiges Einordnen) ein Bußgeld von 10 Euro.

Wurden dabei andere gefährdet, müssen 30 Euro gezahlt werden. Noch teurer wird es, wenn ein Unfall entsteht.

Behindern oder gefährden: Der Unterschied

Der Gesetzgeber macht einen deutlichen Unterschied zwischen Behinderung und Gefährdung. So wird bei ersterem nicht jemand oder etwas einer Gefahrensituation ausgesetzt, sondern ausschließlich behindert. Eine Behinderung wird wiederum in zwei Kategorien eingeteilt:

  • Einen Verkehrsteilnehmer vermeidbar behindern: In diesem Fall begeht der Straßenbenutzer eine Ordnungswidrigkeit, für die ihm ein entsprechendes Bußgeld auferlegt wird. Wer bspw. auf dem Gehweg parkt und dadurch andere behindert, fällt in diese Kategorie.
  • Einen Verkehrsteilnehmer unvermeidbar behindern: Behindern Sie ohne Eigenverschulden, wird von Unvermeidbarkeit gesprochen. Kommt es bspw. sehr plötzlich zum Totalstau im Stadtverkehr und Sie stehen mitten auf der Kreuzung, behindern Sie Autofahrer aus den anderen Richtungen. In einem solchen Fall ist es aber unvermeidbar und zieht auch keine Strafe nach sich.
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