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Zulässige Höchstgeschwindigkeit in Deutschland

Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Pkw innerorts

Überschreitung in km/h (innerorts)Strafe (€)PunkteFahrverbot in Monat(en)Lohnt ein Einspruch?
bis 1015
11 – 1525
16 – 2035
21 – 25801
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Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Pkw außerorts

Überschreitung in km/h (außerorts)Strafe (€)PunkteFahrverbot in Monat(en)Lohnt ein Einspruch?
bis 1010
11 – 1520
16 – 2030
21 – 25701
26 – 308011*Hier prüfen
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*Erst wenn es zwei Mal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h kommt, gibt es ein Fahrverbot. Stichtag ist der Tag, an dem der Bußgeldbescheid rechtskräftig wird.

Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Lkw innerorts

Über­schreitung in km/hStrafe (€)PunkteFahrverbot in Monat(e)Lohnt ein Einspruch?
bis 10 20
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16 – 20801
21 – 25951
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Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Lkw außerorts

Überschreitung in km/hStrafe (€)PunkteFahrverbot in Monat(e)Lohnt ein Einspruch?
bis 10 15
10 – 15
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16 – 20701
21 – 25801
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Welche Höchstgeschwindigkeit gilt auf Bundesstraße und Co.?

Die Höchstgeschwindigkeit kann per Schild angezeigt werden.
Die Höchstgeschwindigkeit kann per Schild angezeigt werden.
In Deutschland müssen sich alle Verkehrsteilnehmer an Höchstgeschwindigkeiten halten. Wie hoch diese ausfallen, ist entweder durch die Straßenverkehrsordnung (StVO) vorgegeben oder wird per Verkehrsschild angezeigt.

Die für Pkw und Lkw geltende Höchstgeschwindigkeit kann sich unterscheiden, da Lkw in aller Regel nicht so schnell fahren dürfen. Dies gilt allerdings nur außerhalb geschlossener Ortschaften. Innerorts ist die Höchstgeschwindigkeit für Pkw und Lkw gleich.

Doch wie ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit von einem Pkw mit Anhänger außerorts definiert? Wie schnell dürfen Lkw auf der Autobahn fahren? Welche Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog drohen, wenn mit dem Auto/Motorrad die Höchstgeschwindigkeit auf Schnellstraße und Co. überschritten wird? Diese Fragen beantwortet der nachfolgende Ratgeber.

Warum die StVO die erlaubte Höchstgeschwindigkeit regelt

Eine häufige Ursache für schwerwiegende Unfälle mit Personenschäden im Straßenverkehr ist überhöhte Geschwindigkeit. Daher sind vorgegebene Höchstgeschwindigkeiten essentiell um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Eine innerorts, auf der Autobahn oder Bundesstraße geltende Höchstgeschwindigkeit wird von der StVO vorgegeben. Sie gilt immer dann, wenn keine anderen Verkehrsschilder ein abweichendes Tempolimit, beispielsweise wegen einer Gefährdungssituation, vorgeben.

Eine für Lkw, Motorrad und Pkw vorgegebene Höchstgeschwindigkeit bedeutet allerdings nicht immer, dass diese auch gefahren werden kann. Zwar dürfen Kfz-Fahrer ohne triftigen Grund nicht so langsam fahren, dass Sie den Verkehrsfluss behindern, allerdings muss beispielsweise bei schlechter Witterung das Tempo entsprechend angepasst werden. Dies ist in § 3 Absatz 1 StVO definiert:

Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. […]

Wichtig: Die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit wird durch Blitzer und Radarfallen überprüft. Halten Sie sich nicht an die Vorgaben, können ein Bußgeld, Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot ausgesprochen werden.
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In Deutschland zugelassene Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn

Die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn variiert je Kfz.
Die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn variiert je Kfz.
Autobahnen ermöglichen, dass Personen und Güter schnell von A nach B kommen können. Daher gilt hier eine höhere Höchstgeschwindigkeit als beispielsweise auf Landstraßen oder innerhalb geschlossener Ortschaften.

Allerdings gibt es kein verbindliches Tempolimit für alle Verkehrsteilnehmer. Es kommt viel mehr darauf an, mit welchem Kraftfahrzeug Sie unterwegs sind. Für Lkw und Pkw mit Anhänger gilt in aller Regel eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit mit Anhänger kann allerdings auch 100 km/h betragen, wenn für das Gespann eine entsprechende „Tempo-100-Zulassung“ beantragt wurde. Pkw und andere Kraftfahrzeuge bis zu 3,5 t nehmen eine Sonderstellung auf der Autobahn ein: für sie gilt keine Höchstgeschwindigkeit gemäß StVO.

1974 wurde in Deutschland die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf der Autobahn eingeführt. Es ist also theoretisch auch erlaubt, mit 200 km/h oder mehr über die Autobahn zu fahren, sofern es das Auto und die Witterungsbedingungen zulassen. Ratsam ist dies aber nicht, mit jedem kräftigeren Tritt aufs Gaspedal erhöht sich auch die Unfallwahrscheinlichkeit.

Allerdings gilt die Richtgeschwindigkeit nur so lange, bis kein Verkehrsschild eine andere Höchstgeschwindigkeit vorschreibt. Häufig wird auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit von 130 oder 120 km/h ausgesprochen.

Höchstgeschwindigkeit auf der Landstraße

Auch auf der Landstraße ist eine Höchstgeschwindigkeit vorgeschrieben. Ein Tempo wie auf Autobahnen ist auf diesen Streckenabschnitten nicht vorgesehen. Es gelten gemäß § 3 Absatz 3 StVO folgende Höchstgeschwindigkeiten für die jeweiligen Kraftfahrzeuge:

  • 60 km/h: Kfz über 7,5 t, Kfz über 3,5 t mit Anhänger und Busse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze zur Verfügung stehen
  • 80 km/h: Kfz von 3,5 bis 7,5 t (ausgenommen Pkw), Pkw mit Anhänger, Lkw und Wohnmobile bis 3,5 t mit Anhänger und Busse (auch mit Gepäckanhänger)
  • 100 km/h: Pkw und andere Kfz bis 3,5 t

Ist mit Winterreifen eine Höchstgeschwindigkeit vorgeschrieben?

Eine Höchstgeschwindigkeit für Winterreifen ist gemäß StVO nicht definiert. Allerdings besitzt jeder Reifen einen Geschwindigkeitsindex. Dieser gibt eine Höchstgeschwindigkeit aus, welche nicht überschritten werden darf, da sonst nicht gewährleistet werden kann, dass der Reifen den hohen Geschwindigkeiten Stand hält.

Höchstgeschwindigkeit auf Kraftfahrstraßen innerorts

Die Höchstgeschwindigkeit innerorts beträgt 50 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit innerorts beträgt 50 km/h.
Innerhalb geschlossener Ortschaften darf natürlich nicht so schnell gefahren werden wie außerorts. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass in der Stadt auch Fußgänger und Radfahrer am Straßenverkehr teilnehmen.

Außerdem findet sich innerorts eine Vielzahl an Ampeln, welche ein schnelles Fahren zusätzlich verhindern. Im Fokus steht auch die Rücksichtnahme gegenüber Kindern und älteren Menschen, wie § 3 Absatz 2a StVO beschreibt:

Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

Grundsätzlich gilt innerorts eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h für alle Kraftfahrzeuge. Allerdings kommt es häufig vor, dass das Tempolimit durch sogenannte „Tempo-30-Zonen“ reduziert wird. Diese finden sich vor allem vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen.

Es gibt auch 30er Zonen, welche nicht der Verkehrssicherheit, sondern dem Lärmschutz dienen sollen. Diese treten meist temporär (von 22 bis 6 Uhr) in Kraft.

Zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten: Welche Sanktionen drohen?

Wird die Höchstgeschwindigkeit überschritten und ein Blitzer ertappt den Fahrer, muss dieser mit Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog rechnen. Dabei kann es sich um ein Bußgeld, Punkte in Flensburg oder auch ein Fahrverbot handeln.

Wie hoch die Sanktionen angesetzt werden, hängt maßgeblich von der gefahrenen Geschwindigkeit ab. Mit unserem Bußgeldrechner können Sie ermitteln, welche Strafen auf Sie zukommen können, wenn Sie das Tempolimit überschritten haben.

Bußgeldrechner: Geschwindigkeitsüberschreitung

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Höchstgeschwindigkeit mit dem Auto in der Probezeit missachtet

Es folgt ein Bußgeld, wenn die Höchstgeschwindigkeit missachtet wird.
Es folgt ein Bußgeld, wenn die Höchstgeschwindigkeit missachtet wird.
Haben Fahrschüler erst einmal die theoretische und praktische Fahrprüfung bestanden, sind sie stolzer Besitzer einer Fahrerlaubnis und dürfen ein Kraftfahrzeug auf öffentlichen Straßen führen. Allerdings stehen Fahranfänger in den ersten zwei Jahren, der Probezeit, unter besonderer Beobachtung.

Leisten Sie sich einen Verstoß gegen die StVO, kann dies, neben den üblichen Sanktionen, sogenannte Probezeitmaßnahmen nach sich ziehen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h oder mehr verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre und der Betroffene muss an einem kostenpflichtigen Aufbauseminar teilnehmen.

Dies wird als A-Verstoß bezeichnet. Geringfügige Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit haben hingegen keine Auswirkungen auf die Probezeit des Führerscheinneulings.

Übrigens: Leisten sich Fahranfänger in der Probezeit insgesamt drei A-Verstöße, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Diese kann dann erst nach Ablauf einer Sperrfrist neu beantragt werden.
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