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Landstraße: Welche Geschwindigkeit ist vorgeschrieben?

Tempolimit auf der Landstraße

Laut einer Auswertung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ereignen sich fast zwei Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle im deutschen Straßenverkehr auf Landstraßen. Als Ursachen werden dabei unter anderem ein zu geringer Sicherheitsabstand, Fehler beim Überholen und Wildunfälle benannt. Darüber hinaus kann auch ein Verstoß gegen die auf der Landstraße zulässige Geschwindigkeit fatale Folgen haben.

Bußgeldrechner: Geschwindigkeits­überschreitung auf der Landstraße

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Bußgeldtabelle: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen

Sanktionen für Pkw

Überschreitung in km/h (außerorts)Strafe (€)PunkteFahrverbot in Monat(en)Lohnt ein Einspruch?
bis 1010
11 – 1520
16 – 2030
21 – 25701
26 – 308011*Hier prüfen
31 – 4012011*Hier prüfen
41 – 5016021Hier prüfen
51 – 6024021Hier prüfen
61 – 7044022Hier prüfen
über 7060023Hier prüfen
* Sollten Sie innerhalb von 12 Monaten (der Zeitraum beginnt mit der Rechtskraft des ersten Bußgeldbescheides) zweimal mit mehr als 25 km/h auf der Landstraße geblitzt werden, droht ein Fahrverbot.
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Sanktionen für Lkw

Überschreitung in km/hStrafe (€)PunkteFahrverbot in Monat(e)Lohnt ein Einspruch?
bis 10 15
10 – 15
25*
16 – 20701
21 – 25801
26 – 30951möglich**Hier prüfen
31 – 4016021Hier prüfen
41 – 5024021Hier prüfen
51 – 6044022Hier prüfen
über 6060023Hier prüfen
* für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – außerorts: 70 Euro, 1 Punkt
** Sollten Sie innerhalb von 12 Monaten (der Zeitraum beginnt mit der Rechtskraft des ersten Bußgeldbescheides) zweimal mit mehr als 25 km/h auf der Landstraße geblitzt werden, droht ein Fahrverbot.
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Warum ist es wichtig, die vorgeschriebene Geschwindigkeit auf Landstraßen einzuhalten?

Welche Vorgaben gelten auf der Landstraße zur Geschwindigkeit?
Welche Vorgaben gelten auf der Landstraße zur Geschwindigkeit?

Als Landstraße wird in Deutschland umgangssprachlich eine Außerortsstraße bezeichnet. Wie der Begriff bereits vermuten lässt, verlaufen diese außerhalb geschlossener Ortschaften. Wobei allerdings eine Abgrenzung zu Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen – wie etwa Kraftfahrstraßen – erfolgt.

Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) kamen im Jahr 2017 allein 1.726 Menschen auf Landstraßen ums Leben. Die Ursachen für die verhältnismäßig hohen Unfallzahlen auf Außerortsstraßen können grundsätzlich vielfältig sein. Zu den entscheidenden Faktoren zählt dabei unter anderem die Überschreitung der auf einer Landstraße vorgeschriebenen Geschwindigkeit.

Doch was besagt die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) zur Höchstgeschwindigkeit auf der Landstraße? Unterscheiden sich die Vorschriften je nach Fahrzeugart? Gelten besondere Vorgaben für die zulässige Geschwindigkeit für Lkw auf der Landstraße? Und was kann dort bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung als Sanktionen drohen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der nachfolgende Ratgeber.

Geschwindigkeit auf der Landstraße: Was besagt die StVO?

Für Pkw liegt die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen bei 100 km/h.
Für Pkw liegt die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen bei 100 km/h.

Die StVO enthält in Deutschland die grundlegenden Vorschriften für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr. Die darin enthaltenden Regelungen sind grundsätzlich für alle Verkehrsteilnehmer verpflichtend und sollen für ein gewisses Maß an Verkehrssicherheit sorgen. So definiert der Gesetzgeber darin unter anderem Vorgaben zur auf der Landstraße erlaubten Geschwindigkeit.

Hierbei handelt es sich um sogenannte allgemeine Tempolimits, die immer dann gelten, wenn keine Verkehrszeichen eine andere Geschwindigkeitsbegrenzung definieren. Gemäß § 3 Abs.3 StVO liegt auf der Landstraße die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Pkw und andere Kfz mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 t bei 100 km/h.

Fahren Sie allerdings mit einem Gespann – also einer Kombination aus Pkw und Anhänger – auf der Landstraße, muss die Geschwindigkeit reduziert werden. Denn der Gesetzgeber erlaubt in diesem Fall außerhalb geschlossener Ortschaften nur eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Wichtig! Beachten Sie, dass die in der StVO definierten allgemeinen Tempolimits grundsätzlich an die äußeren Verhältnisse anzupassen sind. So gilt es auf der Landstraße bei der Geschwindigkeit auf die vorherrschenden Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen zu reagieren. Darüber hinaus müssen Fahrzeugführer auch die persönlichen Fähigkeiten sowie die Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung berücksichtigen.
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Regelungen für Lkw zur Geschwindigkeit auf der Landstraße

Je nach Gewicht, ist die zulässige Geschwindigkeit für Lkw auf der Landstraße auf 60 bzw. 80 km/h beschränkt.
Je nach Gewicht, ist die zulässige Geschwindigkeit für Lkw auf der Landstraße auf 60 bzw. 80 km/h beschränkt.

Der Gesetzgeber sieht für Lkw und Busse häufig gesonderte Regelungen vor. Dies ist unter anderem auf die höherer Masse der Fahrzeuge und das damit einhergehende Fahr- sowie Bremsverhalten zurückzuführen. Welche Höchstgeschwindigkeit für Lkw auf der Landstraße gilt, ergibt sich ebenfalls aus § 3 Abs.3 StVO.

So ist für Lkw mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t bis 7,5 t auf der Landstraße eine maximale Geschwindigkeit von 80 km/h vorgeschrieben. Das gleiche Tempolimit gilt außerdem für Lkw und Wohnmobile bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t, die mit einem Anhänger unterwegs sind und Kraftomnibussen (auch mit Gepäckanhänger).

Für Lkw mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 7,5 t liegt das allgemeine Tempolimit bei 60 km/h. Darüber hinaus ist auf der Landstraße die Geschwindigkeit für Busse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen, ebenfalls auf Tempo 60 begrenzt.

Übrigens! Eine Richtgeschwindigkeit für die Landstraße definiert der Gesetzgeber in Deutschland nicht. Eine solche Empfehlung existiert seit 1978 auf Autobahnen sowie außerhalb geschlossener Ortschaften auf autobahnähnlichen Straßen. Dort gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.
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Was droht, wenn Sie auf der Landstraße die zulässige Geschwindigkeit überschreiten?

Die Sanktionen für eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Landstraße ergeben sich aus dem Bußgeldkatalog.
Die Sanktionen für eine Geschwindigkeits­überschreitung auf der Landstraße ergeben sich aus dem Bußgeldkatalog.

Wer auf der Landstraße die vorgeschriebene Geschwindigkeit nicht einhält, muss mit Sanktionen rechnen. Was den Verkehrssünder im Einzelnen droht, ergibt sich dabei aus dem Bußgeldkatalog. Dieser listet die verschiedenen Tatbestände auf und definiert, welche Konsequenzen die einzelnen Ordnungswidrigkeiten nach sich ziehen.

Dabei sieht der Bußgeldkatalog je nach Ausmaß der Geschwindigkeitsübertretung verschiedene Sanktionen vor. Möglich sind dabei grundsätzlich ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Welche Sanktionen im Einzelnen drohen, wenn Sie 20 oder 30 km/h zu schnell auf der Landstraße unterwegs waren, können Sie anhand der Bußgeldtabelle zu Beginn dieses Ratgebers ablesen. Alternativ dazu besteht auch die Möglichkeit, die Konsequenzen mithilfe unseres Bußgeldrechners zu ermitteln.

Wichtig! Wird ein Autofahrer innerhalb von 12 Monaten zwei Mal bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 25 km/h erwischt, greift laut Verkehrsrecht die Regelung für Wiederholungstäter. Dies bedeutet, dass zusätzlich zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog ein einmonatiges Fahrverbot droht.
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