Der Einspruch gegen einen Führerscheinentzug

Der Einspruch gegen einen Führerscheinentzug ist grundlegend möglich.
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Der Einspruch gegen einen Führerscheinentzug ist grundlegend möglich

Der Einspruch gegen einen Führerscheinentzug ist grundlegend möglich.

Kann ich meinen „Lappen“ vielleicht doch behalten?

Zahlreiche Menschen sind beruflich und privat auf ihre Fahrerlaubnis angewiesen. Fällt diese aufgrund eines oder mehrerer Vergehen weg, ist die Verzweiflung oft groß. Dementsprechend stellt sich bei Betroffenen die Frage, ob Sie dem drohenden Führerscheinentzug durch einen Einspruch entgehen können.

Sie können – gewissermaßen – einen Einspruch gegen einen Führerscheinentzug erwirken; das bedeutet jedoch nicht, dass ein drohender Fahrerlaubnisentzug so einfach abgewehrt werden kann. Im Gegenteil: Sie müssen  äußert stichhaltige Argumente hervorbringen.

Sie können einen Führerscheinentzug einzeln anfechten

Zuvorderst sollten erst einmal die Begrifflichkeiten klargestellt werden. Wird Ihnen der Führerscheinentzug mitgeteilt, dann erfolgt dies im Regelfall ja nicht einzeln, sondern als eine Maßnahme einer größeren Sanktion. Denn neben der Entziehung der Fahrerlaubnis kommen ja noch Geldbußen und auch Punkte hinzu. Deswegen gibt es für einen Einspruch gegen einen Führerscheinentzug kein festes Muster in dem Sinne; denn im Normalfall widersprechen Sie dem jeweiligen Bußgeldbescheid.

Das Ordnungswidrigkeitengesetz besagt in § 67 Abs. 1 Satz 1 Folgendes:

Der Betroffene kann gegen den Bußgeldbescheid innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung schriftlich oder zur Niederschrift bei der Verwaltungsbehörde, die den Bußgeldbescheid erlassen hat, Einspruch einlegen.

Verstreichen diese zwei Wochen, dann gilt dies als eine Anerkennung Ihrerseits und der Bußgeldbescheid erlangt Rechtskraft. Dann können Sanktionen nur noch sehr schwer angefochten werden.
Weiterhin heißt es in Abs. 2:

Der Einspruch kann auf bestimmte Beschwerdepunkte beschränkt werden.

Das bedeutet, Sie können also den Einspruch gezielt gegen den Führerscheinentzug richten und den Rest der Sanktionen anerkennen.

Kann ich den Führerscheinentzug auch umwandeln?

Statt einem Widerspruch gegen den Führerscheinentzug versuchen viele, eine Umwandlung zu erwirken

Statt einem Widerspruch gegen den Führerscheinentzug versuchen viele, eine Umwandlung zu erwirken.

Nicht wenige Betroffene versuchen alternativ, ihre Sanktionen umzuwandeln. Hier dürfen sich doch erfahrungsgemäß nicht allzu viel Hoffnungen gemacht werden: Die Umwandlung eines Führerscheinentzuges im Sinne eines dauerhaften Fahrerlaubnisentzuges ist im Normalfall nicht machbar. Denn damit geht ja häufig ein schweres Vergehen einher, was an der grundsätzlich Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen zweifeln lässt.

Ein Fahrverbot umzuwandeln, ist zwar grundsätzlich nicht ausgeschlossen, erfolgt jedoch nur in Ausnahmefällen: Etwa, wenn es sich um ein sogenanntes Augenblicksversagen handelt oder das Fahrverbot eine unzumutbare Härte darstellen würde. Solch ein Einspruch wegen temporären Führerscheinentzugs müsste also besonders gut begründet werden können; handelt es sich jedoch um einen Drogendelikt oder eine alkoholisierte Fahrt, dann ist eine solche Umwandlung zumeist von vornherein ausgeschlossen.

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Widerspruch gegen Führerscheinentzug: Muster für einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid

Sie möchten einen Widerspruch gegen die Entziehung Ihrer Fahrerlaubnis verfassen? Das Muster kann Ihnen hierfür eine Orientierung bieten.

Bitte bedenken Sie, dass das Muster nicht nur angepasst werden muss; Sie sollten sich auch gut überlegen, ob ein Einspruch gegen Ihren angeordneten Führerscheinentzug sinnvoll erscheint oder nicht! Wenn Sie keinen Erfolg haben, müssen Sie anfallende Mehrkosten tragen!

Ihr Name
Ihre Adresse

Anschrift der zuständigen Behörde

Ort, Datum

Aktenzeichen…………………………………………
Bußgeldbescheid vom ………………………………………….

Sehr geehrte Damen und Herren,

in obiger Angelegenheit wurde mir durch den genannten Bescheid folgendes Verkehrsordnungswidrigkeit zur Last gelegt: [Angabe zum Tatvorwurf]

Hiermit erhebe ich fristwahrend Einspruch gegen den Bescheid vom xx.xx.xxxx zum Aktenzeichen [angeben]. Hierfür führe ich folgende Begründung an:

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Ich bitte Sie, die Aktenlage noch einmal zu prüfen und den Bescheid gegen mich aufzuheben.

Mit freundlichen Grüßen

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Ihre Unterschrift

download-icon-pdfSie wollen Einspruch gegen einen Führerscheinentzug einlegen? Die Vorlage können Sie mit einem Klick auf den jeweiligen Link kostenlos herunterladen. Bitte übernehmen Sie Vorlagen grundsätzlich nicht ungeprüft!

Muster: Einspruch gegen den Führerscheinentzug (.doc)
Muster: Einspruch gegen den Führerscheinentzug (.pdf)

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