Startseite / Infos zur Fahrerlaubnis in Deutschland / Das Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF)

Das Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF)

Wann Sie ein Aufbauseminar in der Probezeit absolvieren müssen

Jeder Fahrzeugführer, der nach erfolgreich bestandener Führerscheinprüfung die Fahrerlaubnis in Händen hält, tritt in eine zweijährige Bewährungszeit ein. Die Probezeit für Fahranfänger dauert insgesamt zwei Jahre. In dieser Zeit können Verstöße gegen Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und Co. zu weitreichenderen Sanktionen führen, als sie im Bußgeldkatalog aufgeführt sind.

In der Probezeit werden A- und B-Verstöße gesondert gewertet. Ein erstmaliger A-Verstoß oder aber zwei B-Verstöße in der Probezeit führen in aller Regel zur Verlängerung der Probezeit um zwei weitere Jahre – und zur Aufforderung, an einem Aufbauseminar teilzunehmen.

Doch was genau ist ein Aufbauseminar? Wie unterscheidet es sich vom Fahreignungsseminar (Punkteabbauseminar)? Und können Sie das auferlegte Aufbauseminar gegebenenfalls umgehen? Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen finden Sie in unserem folgenden Ratgeber.

Was sind A- und B-Verstöße?

Das Aufbauseminar kann Fahranfängern drohen, die in der Probezeit Verkehrsverstöße begehen.
Das Aufbauseminar kann Fahranfängern drohen, die in der Probezeit Verkehrsverstöße begehen.

Die Tatbestände im Bußgeldkatalog sind allesamt in zwei Kategorien eingeteilt: in A-Delikte und B-Delikte. Für die Probezeit finden jedoch nur all jene Tatbestände Anrechnung auf die Bewährungsphase, die mit einem Bußgeld ab 60 Euro geahndet werden.

Dabei ist es generell auch möglich, dass Verstöße, die laut Tatbestandskatalog in der Regel nur mit einem Verwarn- oder Bußgeld unter 60 Euro zu ahnden sind, in Ausnahmefällen diese Grenze überschreiten. Liegen die Bußgelder dann bei 60 Euro und mehr, kann der A- oder B-Verstoß Anrechnung finden auf die Probezeit.

Als A-Verstoß werden all jene Verstöße gewertet, die als schwere Zuwiderhandlungen definiert sind. Hierzu zählen vor allem die Geschwindigkeitsüberschreitung, der Rotlichtverstoß, Nötigung im Straßenverkehr und Alkohol oder Drogen am Steuer. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit gilt allerdings erst ab einer Übertretung von 21 km/h und mehr als vollwertiger A-Verstoß.

Ein B-Verstoß beschreibt dementsprechend eine weniger schwerwiegende Zuwiderhandlung im Straßenverkehr. Hierzu zählen unter anderem der Handyverstoß, Überladung, fehlende Umweltplakette und abgelaufene HU-Plakette.

Eine Besonderheit stellen hierbei Straftatbestände wie fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Tötung dar. Kommt es nach einem Unfall zu einem Personenschaden, kann dieser auf die Probezeit sowohl als A- als auch als B-Verstoß gewertet werden. Zugrundegelegt ist laut Anlage 12 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FEV) das ursprüngliche Verkehrsdelikt, das zu den tragischen Unfallfolgen führte. Ähnlich verhält es sich hier im Übrigen auch mit Verkehrsunfällen.

Haben Sie in Ihrer Probezeit einen schwerwiegenden Verkehrsverstoß begangen bzw. zwei weniger schwerwiegende Delikte, verlängert sich der Führerschein auf Probe um zwei weitere – auf insgesamt vier – Jahre. Zudem mahnen Ihnen die Behörden die Teilnahme an einem Aufbauseminar an.

Was ist ein Aufbauseminar?

Im Rahmen eines Aufbauseminars sollen die Fahranfänger, die in der Probezeit mit mehr und minder schweren Vergehen auffällig wurden, eine gewisse Nachschulung hinsichtlich der Verkehrsordnung erhalten. Paragraph 35 FEV gibt die notwendigen Bestimmungen zur Gestaltung der Aufbauseminare für Fahranfänger (kurz: ASF). Das Seminar soll dabei den unerfahreneren Verkehrssündern ihre Fehler im Besonderen vor Augen führen:

„In den Kursen sind die Verkehrszuwiderhandlungen, die bei den Teilnehmern zur Anordnung der Teilnahme an dem Aufbauseminar geführt haben, und die Ursachen dafür zu diskutieren und daraus ableitend allgemein die Probleme und Schwierigkeiten von Fahranfängern zu erörtern. […] Dabei soll insbesondere die Einstellung zum Verhalten im Straßenverkehr geändert, das Risikobewusstsein gefördert und die Gefahrenerkennung verbessert werden.“ (§ 35 Absatz 2 FEV)

Vor Ablauf des verpflichtenden Seminars müssen die Teilnehmer in der Regel keine weiteren Sanktionen im Falle weiterer Verkehrsverstöße fürchten. In dieser Zeit wird den Beteiligten zugute gehalten, dass sie noch keine Zeit hatten, aus ihren Fehlern entsprechende Lehren zu ziehen. Haben Sie erfolgreich an dem Aufbauseminar für Fahranfänger teilgenommen, treten Sie in die verlängerte Probezeit ein. Begehen Sie dann weitere Verstöße, können diese schnell zum Entzug der Fahrerlaubnis führen.

Das Aufbauseminar – Dauer und Aufbau

Nach § 35 Absatz 1 FEV besteht das ASF aus einem Kurs mit vier Sitzungen á 135 Minuten. Die Sitzungen dürfen dabei jedoch nicht an einem Tag absolviert werden, sondern müssen sich über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen erstrecken.

In der Probezeit geblitzt worden? Ein Aufbauseminar kann bei Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h drohen.
In der Probezeit geblitzt worden? Ein Aufbauseminar kann bei Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h drohen.

Da in den Aufbauseminaren gerade auch die Gruppengespräche eine Besserung und einen Erkenntnisgewinn für die Fahranfänger begründen sollen, steht laut Verordnung eine Teilnehmerzahl fest: Mindestens sechs und maximal zwölf Fahranfänger müssen an dem angesetzten Aufbauseminar teilnehmen. Die Leitung des Aufbauseminars übernimmt dabei in der Regel ein erfahrener und für die Aufbauseminare zugelassener Fahrschullehrer.

Die Fahrprobe im Aufbauseminar

Neben den Gruppengesprächen in jeder angesetzten Sitzung, in denen die Fahrfehler jedes Einzelnen näher betrachtet und diskutiert werden können, besteht das Aufbauseminar auch aus Fahrproben. Jeder Teilnehmer muss im Rahmen der Aufbauseminare die Möglichkeit erhalten, eine mindestens halbstündige Probefahrt zu absolvieren. Im Rahmen der Fahrprobe soll das Fahrverhalten eines jeden genauer beobachtet und analysiert werden.

Die Fahrprobe, die zwischen erster und zweiter Sitzung stattfinden sollte, muss laut Verordnung ebenfalls in Gruppen stattfinden: Drei Teilnehmer und der Fahrlehrer sind je Fahrprobe anwesend. Während einer der Teilnehmer für die Dauer von mindestens 30 Minuten fährt, nimmt der Fahrschullehrer auf dem Beifahrersitz Platz. Zwei weitere Teilnehmer sitzen auf der Rückbank des Autos, sodass auch sie das Geschehen beobachten und mögliche Fehler des Fahrers besser beurteilen und im folgenden Gruppengespräch anbringen können.

Das für die Fahrprobe zu nutzende Fahrzeug sollte dabei in der Regel der Fahrzeugklasse entsprechen, mit der der Teilnehmer den Verstoß beging, der zur Anordnung des Aufbauseminars führte. In den meisten Fällen betrifft dies dabei Führerscheinklasse B, da hier die meisten neu erteilten Fahrerlaubnisse pro Jahr erfolgen. Doch auch bei Verstößen mit einem Bus, Lkw oder Motorrad in der Probezeit muss die betreffende Fahrschule für das Aufbauseminar und die Fahrprobe das entsprechende Kfz bereitstellen können.

Unter Umständen kann das Seminar auch bei Einzelteilnahme möglich sein. Die Gespräche mit dem Fahrlehrer müssen hierbei jedoch in jeder der vier Einzelsitzungen mindestens 60 Minuten dauern (§ 35 Absatz 3 FEV).

Was kostet ein Aufbauseminar?

Das Aufbauseminar für Fahranfänger ist mit Kosten zwischen 150 und 400 Euro verbunden.
Das Aufbauseminar für Fahranfänger ist mit Kosten zwischen 150 und 400 Euro verbunden.

Die Teilnahme am Aufbauseminar birgt zusätzliche Kosten: Es handelt sich beim Aufbauseminar um eine kostenpflichtige Nachschulung der auffällig gewordenen Fahranfänger. Das bedeutet, dass Sie im Falle der Anordnung selbst für die Organisation und Teilnahme am Aufbauseminar zuständig sind. Die Behörde gibt Ihnen lediglich eine Frist, innerhalb derer Sie die Bescheinigung über die absolvierte Teilnahme an einem Aufbauseminar bei der zuständigen Führerscheinstelle vorlegen müssen.

Dabei wird Ihnen jedoch auch genügend Zeit eingeräumt, um sich über entsprechende Angebote zum Aufbauseminar in einer Fahrschule zu informieren inklusive der bis zu vier Wochen Teilnahmedauer.

Doch wie teuer ist ein Aufbauseminar genau? Je nach Fahrschule können fürs Aufbauseminar für Fahranfänger die Kosten stark variieren: In der Regel liegen sie zwischen 150 und 400 Euro Teilnahmegebühr.

Verweigern Sie die Teilnahem am Aufbauseminar, kann der Führerschein bald ganz weg sein! Wenn Sie der Anordnung, an einem Aufbauseminar teilzunehmen nicht folgen, kann Ihnen nach Ablauf der Frist der Führerscheinentzug drohen. Es ist daher in aller Regel nicht möglich, ein Aufbauseminar zu umgehen. Der Führerschein ist erst nach der Teilnahme am Aufbauseminar gesichert. Die Fahrerlaubnis kann auch dann eingezogen werden, wenn Sie den Nachweis über die Teilnahme an dem Seminar nicht rechtzeitig bei der zuständigen Behörde eingereicht haben.

Besonderes Aufbauseminar für Drogen und Alkohol am Steuer während der Probezeit

Für Fahranfänger, die während Ihrer Probezeit im Verkehr mit Alkohol und Drogen am Steuer auffielen, wird ein besonderes Aufbauseminar zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ angeordnet.

Während der Probezeit sind die Bestimmungen für die Führerscheinneulinge wesentlich strenger als für Fahrer, die Ihre Bewährungsprobe bereits erfolgreich absolvierten.

Für Fahranfänger und Führerscheininhaber unter 21 Jahren gilt in Deutschland ein striktes Alkoholverbot am Steuer – und damit die 0,0-Promillegrenze. Schon bei einem geringen Verstoß können die Behörden die Teilnahme an einem besonderen Aufbauseminar für Drogen und Alkohol anordnen.

Im Rahmen des besonderen ASF wird in einer jeden Sitzung vor allem der Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln auf die Fahrtüchtigkeit näher beleuchtet. Die Verkehrssünder sollen dahingehend besonders sensibilisiert werden und sich der fatalen Auswirkung schon geringer Mengen berauschender Stoffe im Straßenverkehr gewahr werden.

Ein besonderes Aufbauseminar ist mit Kosten für die zusätzlich benötigten verkehrspsychologischen Gespräche verbunden. Daher kann der Gesamtpreis über den Kosten für das Aufbauseminar für Fahranfänger liegen.

Der Unterschied zum Fahreignungsseminar („Punkteabbauseminar“)

Das Aufbauseminar für Fahranfänger ist nicht zu verwechseln mit dem sogenannten Fahreignungsseminar – oder auch „Punkteabbauseminar“. Letzteres können Sie belegen, um etwa Flensburger Punkte abzubauen. Dies ist in einem Aufbauseminar hingegen nicht möglich.

Führerschein entzogen: Das Aufbauseminar zu umgehen ist in der Regel nicht möglich.
Führerschein entzogen: Das Aufbauseminar zu umgehen ist in der Regel nicht möglich.

Zudem besteht das Fahreignungsseminar aus zwei unterschiedlichen Teilen: einem verkehrspädagogischen und einem verkehrspsychologischen Part. Die Teilnehmer eines Punkteabbauseminars sollen sich mit ihren Verhaltensweisen auseinandersetzen und mit Hilfe eines Verkehrspsychologen Strategien entwickeln, um aggressive Fahrweisen und andere Fehler im Straßenverkehr zu vermeiden.

Haben Sie das Fahreignungsregister erfolgreich abgeschlossen, können Sie bei der Führerscheinstelle die Löschung eines Punktes in Flensburg beantragen. Dies ist jedoch nur einmal alle fünf Jahre und nur dann möglich, wenn Sie maximal fünf Punkteeintragungen im Fahreignungsregister besitzen.

Ein freiwilliges Aufbauseminar für Punkteauffällige ist seit der Punktereform im Mai 2014 nicht mehr möglich. Sie können damit durch die Teilnahme am Aufbauseminar keine Punkte abbauen. Der Punkteabbau und die Nachschulung für Fahrer, die sich nicht mehr in der Probezeit befinden, ist seither im Fahreignungsseminar möglich.

16 Kommentare

  1. Kann man ein Aufbau Seminar hatte den Führerschein jetzt 15Jahre nicht mehr er würde mir wegen Alkohol am Steuer entzogen auch gegen eine erneute Busgeldzahlung abgleichen. Ich habe zwar kein Problem mit dem Seminar aber ich habe den Führerschein beantragt und es wurde mir nach wiederholten Nachfragen im Januar 2016 das erste Mal wo ich er fahren habe wie lange die Frist noch läuft, in Oktober als ich ihn beantragt habe immer versichert ich müsse keine Auflagen mehr erfüllen und jetzt wo der Ausgestellte Führerschein vor mir liegt fällt denen auf ich war ja in der Probe Zeit und muss denn Kurs doch machen. Wie gesagt es geht mir nicht um das Seminar sondern um denn Erheblichen Zeitaufwand. Meine Frau und ich sind beide Vollzeit Berufstätig und wir haben eine 9Monate alte Tochter, da hat man nur sehr wenig Freizeit.
    Würde mich über eine Antwort freuen.
    Mfg

  2. Guten Tag,

    ich habe leider einen klitzekleinen Unfall gemacht. Habe vorfahrt achten missachtet und ja jetzt habe ich einen kleinen Kratzer bei meinem Auto und einen kleinen Kratzer beim geschädigten verursacht.

    Die Polizei musste kommen, da es ein geleastes Auto vom geschädigten ist.

    Die Polizei hat mir gesagt auf mich kommt ein Bußgeld in Höhe von 120€ und 1 Punkt zu.

    Doch ich bin noch ca. 2 Monate in der Probezeit.
    Wird mein Unfall jetzt als A Kategorie gewertet?

    Wird meine Probezeit verlängert und müsste ich ein Aufbauseminar machen?

    Danke für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.net

      Hallo Christian,

      ja, dabei handelt es sich um einen A-Verstoß mit allen Konsequenzen, die Sie bereits aufgezählt haben.

      – Die Redaktion

  3. Ich habe einen Unfall gebaut, da ich die Vorfahrt missachtet habe. Musste auch 150€ Strafe zahlen, habe einen Punkt erhalten und zur Teilnahme bei einem Aufbauseminar wurde aufgefordert. Ich habe dann bei dem Fahrlerer der in meinem Kreis die Aufbauseminare verteilt angerufen und mtgeteilt das ich eins machen muss. Zu mir sagte er ich müsste warten bis sich andere noch anmelden, dies könnte allerdings dauern. Bis zum 11.4 sollte ich die Bescheinigung abgegeben haben, habe allerdings noch keinen Termin für den Kursbeginn erhalten, da es noch zu wenige sind. was passiert mit meinem Führerschein dann? Weil ich kann ja nichts dafür wenn es nicht zustande kommt?

    • Hallo Vanessa,

      mit diesem Anliegen sollten Sie sich an die zuständige Führerscheinstelle wenden.

      – Die Redaktion

  4. Hallo
    Ich wurde heute auf einer Landstraße aufgehalten. Bin mit 129 km/h gefahren wo man eigentlich nur 100 km/h fahren darf und bin noch in der Probezeit. Was kommt auf mich zu? Mit wie viel Bußgeld muss ich rechnen und bekomme ich einen Punkt? Müsste ich evlt. an einem Aufbauseminar teilnehmen und wird meine Probezeit verlängert?

    • Hallo Sandra,

      gemäß Bußgeldkatalog handelt es sich um einen A-Verstoß- Ihre Probezeit wird um zwei Jahre verlängert und Sie müssen an einem Aufbauseminar teilnehmen. Zusätzlich erhalten Sie einen Punkt und ein Bußgeld von 80 Euro.

      – Die Redaktion

  5. Hallo.
    Ich war total abgelenkt und habe mich innerorts mit 90 blitzen lassen. (50km/h) erlaubt. Was wird auf mich zukommen?

    • Hallo Lena,

      für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 40 km/h innerorts sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot vor.

      – Die Redaktion

  6. Hallo, ich habe auch eine kleine Frage , ich bin in der Probezeit und bin in eine abstandsmessung gefahren und wurde erfasst dabei hatte ich das Handy am Ohr ,was könnte mir jetzt im schlimmsten Falle passieren ?

    • Hallo Philip,

      da wir nicht wissen, wie groß der Abstand war, kann über diesen Verstoß keine Aussage getroffen werden. Handy am Steuer ist ein B-Verstoß in der Probezeit. Zudem erhalten Sie ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg.

      – Die Redaktion

  7. Hallo Redaktion,
    Ich wurde außerorts mit 40-50km/h zu viel geblitzt. Das entsprechende Schild für das Geschwindigkeitslimit habe ich leider nicht gesehen, weil es dunkel war und ich vom Gegenverkehr durch Fernlicht geblendet wurde. Ich habe auch einen Zeugen. Lohnt es sich Einspruch zu erheben? Ich bin beruflich auf meinen Führerschein angewiesen und habe momentan überhaupt keine Zeit für ein Aufbauseminar. Ist es möglich, dass dies von der Behörde berücksichtigt wird? Bin auch noch in der Probezeit.

    • bussgeldkatalog.net

      Hallo Lukas,

      berufliche Gegebenheiten werden von der Behörde in der Regel nicht berücksichtigt, wenn es um den Zeitfaktor des Aufbauseminars geht. Ob sich ein Einspruch lohnt, muss ein Anwalt abwägen. Wir dürfen leider keine Rechtsberatung geben.

      – Die Redaktion

  8. Hallo, ich bin vorher noch nie im Straßenverkehr aufgefallen. Ich wurde vor kurzem mit 81km/h inkl. Toleranzabzug innerorts gefahren und bin noch in der Probezeit. Was kommt auf mich zu? Bekomme ich auch ein Aufbauseminar gestellt?
    LG

    • bussgeldkatalog.net

      Hallo Zilan,

      Ihre Probezeit wird um weitere zwei Jahre verlängert. Zudem wird ein Aufbauseminar angeordnet. Für die Geschwindigkeitsüberschreitung werden 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot fällig.

      – Die Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.